Wie kann ich mein Herzinfarktrisiko senken?

Stopp dem Zigarettenrauchen!
Wenn Sie Zigaretten rauchen, sollten Sie damit so schnell wie möglich komplett aufhören!
Zigarettenrauch ist das Gefäßgift Nummer 1, wie in zahlreichen medizinischen Untersuchungen bestätigt werden konnte! Wenn sie das Rauchen nicht aus eigener Kraft einstellen können, suchen Sie bitte unbedingt Rat bei Ihrem Arzt oder nehmen an einem Raucherentwöhnungsprogramm (z. B. bei einer Volkshochschule) teil. Auch verschiedene andere Organisationen werden Ihnen gerne weiterhelfen.
Stopp dem Übergewicht!
Jedes Kilogramm
Übergewicht erhöht Ihre Chance auf einen Herzinfarkt. Liegt Ihr BMI [Body-Mass-Index = Körpergewicht in kg/(Körpergröße in m)2] über 25 sollten Sie abnehmen. Bei einem BMI über 30 sollten Sie zur Behandlung Ihres Übergewichts einen Arzt aufsuchen. Stürzen Sie sich zum Abnehmen nicht hoffnungsfroh in irgendwelche einseitigen Diäten. Der Jo-Jo-Effekt ist hierbei vorprogrammiert. Das heißt sobald Sie eine dieser 'Wunder-Diäten' abgeschlossen haben, wird Ihr Körper bei normalem Essverhalten wieder jede aufgenommen Kalorie sorgsam als Fett für schlechte Zeiten einlagern. Er wird, in Ahnung einer zukünftigen 'Neuen einseitigen Mangelperiode' die Fettreserven sogar noch aufstocken. Das Ende vom Lied: Sie bringen mehr Gewicht auf die Waage als vor der Diät. Für ein vernünftiges Abnehmen sollten Sie eine ganz normale vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung wählen. Diese sollte sich gut zur Hälfte aus Kohlenhydraten, zu 25% aus Fett und zu ca. 20% aus Eiweiß zusammensetzen. Lassen Sie sich am besten fachmännisch (Diätberaterin etc.) beraten, wieviele Kalorien dieser gesunden 'Mischkost' Sie am Tag für ein gesundes Abnehmen zu sich nehmen dürfen. Um weitere Informationen zu diesem Thema zu erhalten, können Sie sich auch an entsprechende Selbsthilfeorganisationen wenden.
Gesunde Ernährung ist wichtig!
Auch wenn Sie nicht an Übergewicht leiden, sollten Sie auf Ihre Ernährung achten. Einige Bestandteile unserer Nahrung haben äußerst günstige Einflüsse auf Herz und Gefäße. Hierzu zählen beispielsweise die Omega-3-Fettsäuren, die in Seefisch und Walnüssen enthalten sind. Des Weiteren konnte auch Olivenöl in medizinischen Untersuchungen seine gefäßschützende Wirksamkeit belegen. Im Apfel (mit Schale) sind neben
Vitaminen und Mineralien und verdauungsfördernden Substanzen ebenfalls Stoffe enthalten, die die Entwicklung schädlicher Blutfette verhindern können, so dass diese Frucht nicht umsonst als kleine Hausapotheke bezeichnet wird. Die meisten Gemüsesorten haben eine sehr günstige Wirkung auf den Stoffwechsel des Körpers und damit auf die Gefäße. Geringe Mengen von Alkohol/Tag (weniger als 25 g) schützen ebenfalls die Gefäße und damit unser Herz. Bei Alkohol macht jedoch die Dosis das Gift. Trinkt man mehr wirkt er eher
gefäßschädigend und hat, wie allgemein bekannt, ungünstige Einflüsse auf unsere Leber! Man sollte den Verzehr von Wurst und Käse ebenfalls in Maßen halten. Erstens enthalten diese Nahrungsmittel viel Fett, zweitens können Sie durch ihren hohen Salzgehalt den Blutdruck in die Höhe treiben. Nehmen Sie doch lieber frische Gartenkräuter oder eine Auswahl des großen Angebots an
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