Wer alles rein lässt, ist gaga. Wer nichts rein lässt, auch!

Was ist überhaupt eine Suggestion?
Das Wort "Suggestion" kommt aus dem lateinischen "suggerere" und bedeutet so viel wie "Vorschlag". Eine Suggestion ist also zunächst nichts anderes als ein
Vorschlag für ein bestimmtes Denken, Fühlen oder Handeln. Und der Begriff "Suggestibilität" drückt die Bereitschaft aus, solche Vorschläge anzunehmen und umzusetzen. Je suggestibler ein Mensch ist, desto eher wird er Ihre Handlungsvorschläge akzeptieren.
Hypnose und Suggestibilität
Stellen Sie sich Ihr Unterbewusstsein vor wie ein bewachtes Areal. Die Aufgabe des Pförtners, in der
Hypnoseforschung "kritisches Filter" genannt, ist es, sämtliche Suggestionen zu prüfen und nur diejenigen herein zu lassen, die als nützlich erkannt werden.
War der Pförtner schon immer da?
Bevor wir uns der Frage zuwenden, ob man den
Pförtner mittels Hypnose austricksen kann, sollten wir zunächst klären, seit wann er überhaupt bei uns ist. Die Antwort: Leider erst ungefähr seit Anfang der
Pubertät. Vorher sind Kinder nachgewiesenermaßen im sogenannten Alpha-Zustand und saugen sämtliche Suggestionen ungefiltert auf wie ein trockener Schwamm. Das bedeutet, Kinder sind extrem suggestibel. Wenn der Papi jeden Tag über die "reichen Schweine" flucht, dann wird das Kind in kürzester Zeit das
Programm "Ich will kein reiches Schwein sein" in seinem Unterbewusstsein führen, denn die nehmen schließlich dem Papi die Arbeit weg. Dass das
Kind kein Schwein sein will, ist natürlich eine gute Sache, nur mit der Verknüpfung "reich" und "Schwein" wird es später zu kämpfen haben. Oder mit anderen Worten: Wenn eine
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