ob es sich um Spiritualität oder eher um Psychologie handelt, bzw. inwieweit diese beiden Lebensbereiche Schnittstellen aufweisen bzw. ineinander übergehen.

Für meinen Geschmack ist die Ausrichtung der Kommune sehr kommerziell, die Preise sind für indische Verhältnisse enorm hoch. Der "Willkommenstag" z.B. schlägt mit 21 Euro zu Buche, und beinhaltet etwa 3 - 4 Std. "Programm". Etwa 10 Euro davon sind "Vorschuß" auf später zu buchende Kurse, deren Preisniveau westliches Niveau erreicht. Der Rest ist für Paß, AIDS-Test und Eintritt (der für jeden Folgetag extra bezahlt werden muß und je nach Dauer bei ca. 5 Euro / Tag liegt). Merkwürdig finde ich auch, dass die Kommune noch nicht mitbekommen haben will, dass AIDS
Darüberhinaus ist für mich die nach wie vor überaus starke Betonung des freien Sex erwähnenswert. Dies wird einem besonders bewusst, wenn man z.B. das Telefonbüro betreten möchte und dies jedoch für kurze Zeit während der Öffnungszeiten ohne Begründung geschlossen wird, und man von "alten Hasen" der Osho-Gemeinschaft mit dezent gewählten Worten den Grund dafür erfährt. Hier wählen wohl manche nach wie vor Masse statt Tiefe, die ganze Richtung scheint etwas in den 1960/70ern stehengeblieben zu sein.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.diealternativen.de)




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