Da dem Körper mit dem Schweiß Kochsalz, Magnesium und andere Elektrolyte verloren gehen, müssen diese wieder zugeführt werden. Deshalb sind Mineralwässer mit Fruchtsäften ratsam. Die Getränke sollten jedoch nicht zu kalt sein, sonst regen sie die körpereigene Wärmeproduktion noch an.
« Die Ernährung sollte der Sommerhitze angepasst sein. Viele kleine Mahlzeiten sind jetzt besser als wenige üppige. Besonders verträglich ist die so genannte Mittelmeerkost mit viel frischem Gemüse. Ideal sind wasserreiche Obstsorten wie Melone, Kirschen und Pfirsiche. Möglichst oft sollten frische Salate gegessen werden, am besten mit einem Dressing mit wertvollem Olivenöl und einigen Spritzern Zitrone. Leidenschaftliche Grillfans tun sich etwas Gutes, wenn sie Bauchspeck und Bratwurst durch Geflügel oder Fisch ersetzen. Auch Gemüse lässt sich wunderbar auf dem Rost garen. «
Stress wird als noch belastender empfunden, wenn das Thermometer in schwindelerregende Höhen klettert. Wer sich durch die Hitze angeschlagen fühlt, ist weniger belastbar. Denn Stress jagt den Blutdruck hoch und überanstrengt das Herz.
Deshalb gilt im Sommer noch mehr als sonst, seine Zeit so einzuteilen, dass Stress möglichst vermieden werden kann.« Problematisch kann die Einnahme von Medikamenten sein. So müssen Blutdruckmittel in den Sommermonaten oft etwas reduziert werden, denn die Wärme senkt den Blutdruck zusätzlich. Das kann zu extrem niedrigen Werten führen, sodass es dem Patienten schwarz vor Augen wird. Entscheiden muss darüber aber natürlich der behandelnde Arzt.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.wellness-gesund.info)


