Haarausfall (Alopezie) bei Schilddrüsenunterfunktion beginnt sehr langsam. Bei einer Haarwurzelanalyse (Trichogramm) findet man eine erhöhte Anzahl an Haaren in der Ruhephase. Auch eine schwere Schilddrüsenüberfunktion kann bei etwa 50% der Fälle eine diffuse Alopezie des Haupthaares verursachen sowie eine verminderte Körperbehaarung.

Auch eine eventuelle Fehlernährung übt einen wichtigen Einfluß auf das Haarwachstum aus.

Am häufigsten betrifft eine Fehlernährung die Proteinkalorien. Proteinmangel ist aber auch in Ländern mit einem hohen Lebensstandard nicht unbekannt. Besonders oft sind hiervon Vegetarier betroffen. Auch eine akute, freiwillige Nahrungsverweigerung ist bei jungen Frauen häufig und kann als Ursache eines Haarverlustes übersehen werden. Übergewichtige Jugendliche unterziehen sich außerdem manchmal einer Salat- oder Obstdiät. Ein diätetisch bedingter Eiweißmangel kann hier zum vorzeitigen Eintritt einiger Follikel in die Ruhephase führen. Ebenso wie ein Blutverlust, z. B. auch nach einer Blutspende.

Eisenmangel kann bei Haarausfall auch bei einem Hämoglobinspiegel im Normbereich eine Rolle spielen. Liegt ein Eisenmangel vor, so sollte die Ursache abgeklärt und eine Substitutionstherapie mit entsprechenden Präparaten aus der Apotheke begonnen werden. Ihr Apotheker berät Sie hierzu gerne.

Ein akuter Zinkmangel ist durch ein Ekzem gekennzeichnet und geht mit Durchfall, Müdigkeit und Haarausfall einher. Bei chronischem Zinkmangel treten Hautveränderungen nach etwa 2 Monaten auf. Es kommt zu einer Rötung und Schuppung der Haut im Bereich der Mundwinkel, später kann es auch zu einer Verringerung des Haupthaares und der Augenbrauen kommen
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.hautarzt-haarausfall.de)




Infoflasche die meist komplette Informationsquelle! Helfen Sie uns Infoflasche zu ergänzen und promoten Sie gleichzeitig ihre Site. Haben Sie noch interessante Informationen? Machen Sie sich infoflasche Partner!