Welche Nebenwirkungen von Chemotherapien können auftreten?
Sollte es zu Haarausfall kommen, wachsen die Haare in der Regel innerhalb 3-6 Monaten vollständig nach.Weiterhin kann es durch die Gabe von Chemotherapie zunächst zu einer weiteren Verschlechterung der Blutwerte, die ja schon durch die Leukämie selbst beeinträchtigt sind, führen.
Erst wenn die Behandlung eine Reduzierung Leukämiezellen im Knochenmark bewirkt hat, kann wieder eine "normale Blutbildung" beginnen.
Nebenwirkungen die in diesem Zusammenhang auftreten können sind
- Anämie
- Thrombopenie und damit verbundenes erhöhtes Blutungsrisiko
Durch den durch die Chemotherapie bedingten Abfall der Granulozytenzahl erhöht sich das Infektionsrisiko.
Dieses Infektionsrisiko kann u.U. lebensbedrohlich sein.
Entegenwirken kann man diesem Risiko durch die Gabe von Wachstumsfaktoren, mit denen man versucht die Bildung von Granulozyten anzuregen.
Auch werden Antibiotika und Medikamente gegen Pilzinfektionen eingesetzt, um solchen Infektionen vorzubeugen oder, im Falle eines Falles, Infektionen zu bekämpfen.
Eine weitere Maßnahme, um das Infektionsrisiko zu senken ist, dass die Patienten z.T. auch in speziellen Isolierzimmern mit Luftfilterung behandelt werden (sog. Umkehrisolation).


