Was ist dan Röteln?

 
Was ist dan Röteln?Röteln zählt zu den harmlosesten Kinderkrankheiten. Bei Röteln handelt es sich um eine Virusinfektion, die nur von Menschen weitergeben werden kann. Die Inkubationszeit liegt bei 14 bis 21 Tagen. Die Ansteckungsgefahr ist ca. 5 Tage vor dem Beginn des Ausschlages bis etwa eine Woche danach am größten.

Die Krankheit beginnt meist mit geschwollenen Lymphknoten, besonders im Nacken. Die roten Flecken breiten sich vom Gesicht über den ganzen Körper aus. Fieber haben dabei nicht alle Patienten. Und bei einem Viertel der Kinder werden gar keine Symptome festgestellt, so dass die Krankheit unbemerkt an ihnen vorüber zieht. Auch der Ausschlag muss nicht zwangsläufig erfolgen.

Mit Komplikationen oder bakteriellen Infektionen muss selten gerechnet werden. Ein hohes Risiko liegt allerdings bei den schwangeren Frauen, die an Röteln erkranken. Röteln können zu Missbildungen am ungeborenen Kind führen. Daher ist die Rötelimpfung für Frauen besonders wichtig. Allerdings versagt die Impfung bei manchen Menschen, es bilden sich nicht genügend Antikörper.. Und die Schutzwirkung nimmt mit zunehmender Zeit ab. Daher empfiehlt es sich, dass Frauen die Krankheit am besten als Mädchen schon durchgemacht haben. Denn eine Erkrankung an Röteln schützt immer noch wesentlich besser als eine Impfung. Wer einmal an Röteln erkrankt ist, der bleibt meist ein Leben lang geschützt. Schwangere Frauen, die nicht gegen Röteln geimpft worden sind und die Krankheit auch noch nicht durchgemacht haben, haben die Möglichkeit einer passiven Rötelimpfung. Dabei werden Antikörper gegen das Rötelvirus verabreicht.




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