dauerhaften Anwendung bieten diese Arzneien Schutz vor Bronchokonstriktion, die durch Allergene, andere inhalative Reize (Rauch, Kaltluft) und durch körperliche Belastung ausgelöst werden. In einem akuten Anfall haben DNCG und Nedocromil keine Wirkung. Daher werden diese Medikamente im Rahmen einer Dauertherapie, vor allem bei leichtem Asthma eingesetzt.

Methylxanthine (Theophyllin). Die Methylxanthine, zu denen das Theophyllin und das Coffein gehören, wirken entspannend auf die Bronchialmuskulatur und erweitern damit die Bronchien. Methylxanthine werden in der Dauertherapie eingesetzt. Theophyllin-Präparate werden meist als Retard-Tabletten verwendet. Sie geben ihren Wirkstoff meist erst nach und nach frei (retardiert = verzögert), um so über mehrere Stunden einen gleichmäßig hohen Theophyllinspiegel im Blut aufrechtzuerhalten.

Kortikosteroide. Dies sind Abkömmlinge des natürlichen Nebennierenrindenhormons Kortison und die wirksamsten anti-entzündlichen Medikamente. Sie wirken der Entzündung entgegen und haben eine anti-allergische Wirkung. Bei dauerhafter Anwendung bewirken sie ein Abschwellen der Bronchialschleimhaut, verringern die Schleimproduktion, hemmen die allergische Reaktionen und vermindern die bronchiale Hyperreagibilität. Kortikosteroide werden als anti-entzündliche Dauertherapie des Asthmas verwendet. Die Anwendung per Inhalation bewirkt, daß das Medikament direkt seinen Wirkort, die Bronchialschleimhaut, erreicht; systemische Nebenwirkungen werden dabei vermieden. Die Wirkung der inhalativen Kortikosteroide ist vorbeugend. Bis zum vollen Wirkungseintritt dauert es mehrere Tage bis Wochen, dafür hält die Wirkung durch das Abklingen der Entzündung auch nach dem Absetzen dieser Medikamente lange an.

Die Einnahme systemischer Kortikosteroide (in Tablettenform) ist bei schwerem Asthma als Dauertherapie erforderlich. Die Dosierung ist in Abstimmung mit dem Arzt so gering wie möglich, jedoch so hoch wie erforderlich zu wählen. Bei einer langandauernden hochdosierten Anwendung können Nebenwirkungen auftreten. Bei akuten Anfällen, kann eine einmalige hohe Kortikoiddosis systemisch verabreicht werden (Tablette, Spritze), ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.daab.de)




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