Auslöser von Migräneattacken

 
Auslöser von MigräneattackenSchlaf

Etwa ein Drittel des Tages nimmt sich der Körper eine Auszeit, er schläft. Diese Zeit benötigt er, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Körpervorgänge verändern sich, Atmung und Puls verlangsamen sich, der Herzschlag wird vermindert, die Körpertemperatur sinkt. Der persönliche Biorhythmus jedes Menschen ist wie eine innere Uhr, welche die einen unter uns zu "Morgenmuffeln", die anderen zu "Nachtschwärmern" macht. Durch unser gesellschaftliches und kulturelles Leben, also die üblichen Bürozeiten, Schule, Freizeitformen wird der Biorhythmus beeinflusst. Zwischen den einzelnen Kulturen bestehen große Unterschiede im Schlafverhalten. So wäre ein Arbeitstag im Süden ohne die bekannte "Siesta" undenkbar. Besonders am Wochenende sind viele Menschen versucht, das gewohnte Leben zu durchbrechen und zu verändern. Während sich die einen die Nächte um die Ohren schlagen und die Nacht zum Tag machen, sind andere kaum aus dem Bett zu kriegen. Diese Änderung des Schlaf-Wachrhythmus ist es, die ebenfalls zu Migräneattacken führen kann. Beobachten Sie, ob eine Beibehaltung des gewohnten Lebensrhythmus auch am Wochenende von Vorteil für Sie ist. Ein Drittel des Lebens verbringen wir im Schlaf

Wie viel Schlaf jeder Einzelne benötigt ist ebenfalls höchst unterschiedlich. Durchschnittlich schlafen Säuglinge 16 Stunden am Tag, es gibt aber auch solche, die kaum wachzubekommen sind und schlafen, während andere mit 12 Stunden auskommen. Erwachsene haben im Durchschnitt ein Schlafbedürfnis von 8 Stunden, nach dem 50. Lebensjahr nimmt das Schlafbedürfnis deutlich ab.  Wir verbringen unser Leben also in einem ständigen Wechsel zwischen Wach- und Schlafphasen. Während man noch zur Wende des 20. Jahrhunderts der Meinung war, dass im Schlaf "alle Lichter ausgehen", weiß man heute, dass im Schlaf unterschiedlichste Aktivitätsgrenzen erreicht werden.
Von Weltenbummlern und Flugkapitänen

Der sogenannte Jet Lag kann ebenfalls an einer Migräneattacke Schuld sein. Als Jet Lag wird die Diskrepanz der inneren Uhr mit der tatsächlichen örtlichen Tageszeit, wie sie bei Flügen in andere Zeitzonen auftritt, bezeichnet. Unser Biorhythmus wird auf den Kopf gestellt, der Körper hat Anpassungsschwierigkeiten an den plötzlichen und unvermuteten Wechsel von Hell-Dunkel. Es dauert einige Tage, bis sich der Körper an die geänderten Umstände angepasst hat.

Während des Fluges sollten Sie auf Alkohol verzichten, viel Flüssigkeit zu sich nehmen und wenn möglich das Essen ebenfalls an die Essenzeiten am Zielort anpassen. Schlafen Sie im Flugzeug auch nur, wenn an Ihrem Zielort Nacht ist! Entspannungstechniken wie "Muskelentspannung nach Jacobson" oder Autogenes Training sind auch in einem Flugzeug durchführbar.




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