Epilepsie-Therapie bei Kindern

 
Epilepsie-Therapie bei KindernNeu entwickelte Antiepileptika stellen zwar eine Alternative bei Resistenzen oder Nebenwirkungen dar.

Besonders im Bereich der Pädiatrie nehmen aber bewährte Substanzen wie Carbamazepin (Neurotop®) und Valproinsäure (Convulex®) als first-line Medikation nach wie vor eine dominante Rolle in der medikamentösen Epilepsie-Therapie ein.
In Fällen gleicher Wirksamkeit spricht vor allem ihr wesentlich günstigeres Kosten-Nutzen-Verhältnis für den Einsatz als Standardtherapie. Weiters bestehen für den Einsatz der neuen Substanzen auch strenge Alterseinschränkungen.

Wie hoch ist die Inzidenz echter Epilepsien bei Kindern und Jugendlichen in Österreich?

In Österreich muss man davon ausgehen, dass etwa 0,5% aller Kinder eine echte Epilepsie aufweisen. Im Gegensatz dazu treten Gelegenheitskrämpfe, besonders die so häufigen Fieberkrämpfe, bei etwa 5% aller Kinder auf. Bei Kindern und Jugendlichen treten verschiedene Epilepsie-Syndrome altersspezifisch auf. Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Formen, gereiht nach Altersstufen. Es trifft zu, dass es für das Kindesalter ganz typische altersspezifische Epilepsieformen bzw. Epilepsiesyndrome gibt. Für das Säuglingsalter ist hier vor allem das West-Syndrom zu erwähnen, das sich klinisch durch Blitz-Nick-Salaam (BNS)- Krämpfe äußert und das im EEG ein pathognomonisches Korrelat, nämlich die Hypsarrhythmie, bietet

Bei Kleinkindern sieht man das Lennox-Gastaut-Syndrom, das sehr verschiedene Anfallstypen zeigt, nämlich Absencen, Sturzanfälle, atonische und astatische, aber auch große Anfälle. Zwischen dem 4. und 8. Lebensjahr kommt es zum Auftreten der sogenannten benignen Partialepilepsien des lesen Sie weiter




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