Larmschäden bei Jugendlichen

 
Larmschäden bei Jugendlichen

Lärmschaden bei Jugendlichen

Wer während einer Rave-Party die ganze Nacht neben den Boxen abtanzt, fühlt sich durch "Fetten Beat und Megabass" wahrscheinlich beschwingt und glücklich. Im Ohr sieht es allerdings aus, als wäre ein Hurrikan durchgefegt.

Die 20.000 Haarzellen im Innenohr sind dann völlig abgeknickt und ramponiert. Das Ohr rächt sich mit einem Klingeln im Kopf, das nicht mehr verschwindet: dem Tinnitus.

Das Ohr leidet

Die Zahl der Hörschaden bei Teenagern ist in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Bei den derzeitigen Musikhörgewohnheiten der 15-Jährigen ist nach zehn Jahren bei rund 20 Prozent der Jugendlichen ein Hörverlust von zehn Dezibel (dB) zu erwarten.

Liegt der Schallpegel beispielsweise über 100 dB, ist die verträgliche wöchentliche Schallbelastung schon nach eineinhalb Stunden erreicht. Vier Stunden bei 90 Dezibel sind genauso schädigend wie fünf Minuten bei 105 Dezibel - ein Pegel, der in Discos häufig vorkommt. Nicht weniger schädigend sind Kindertrompeten, Trillerpfeifen (125 dB) oder Silvesterkracher.
Was man dagegen tun kann ist einfach: gehen Sie extremem Lärm aus dem Weg oder schützen Sie sich mit Ohrstöpseln.

Sinnvoll vorbeugen

Damit Kopfschmerzen erst gar nicht auftreten, sind ganz einfache Masnahmen besonders wichtig:
  • Viel Bewegung an der frischen Luft
  • Regelmasige Schlaf- und Essenszeiten
  • Vermeidung von schulischer Uberforderung und Stress
  • Genug Entspannungs- und Ruhephasen





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