Leukämie...dabei fing alles so harmlos an

 
Leukämie...dabei fing alles so harmlos anAls bei unserem 3 1/2 jährigen Sohn eine Leukämie diagnostiziert wurde, brach für uns eine Welt zusammen. Dabei fing alles so harmlos an: Erst wurde eine Grippe mit Gelenkschmerzen vermutet, dann eine Lungenentzündung, bis schließlich nach langem Hin und Her eine Blutuntersuchung das niederschmetternde Ergebnis brachte.

Es war tatsächlich Leukämie und nicht, wie bis zuletzt gehofft, vielleicht doch nur eine Viruserkrankung. Was nun?

Die Fertigstellung unseres Eigenheims und der Umzug stand bevor, aber alles war nur noch Nebensache. Angelegenheiten über die man sich den Kopf zerbrochen oder sich aufgeregt hatte, waren jetzt schier lächerlich. Einfach total unwichtig - alles was zählte, war unser Kleiner.

Wir fielen erst in ein tiefes Loch, man fragt sich: »warum unser Kind?«, konnte nur noch heulen - jedoch immer bemüht vor dem Kleinen ein gutes Gesicht und frohen Mut zu bewahren. Wenn das nur so einfach wäre. In dieser schweren Anfangszeit half es uns sehr, nicht allein zu sein. Mein Mann und ich saßen die erste Zeit immer gemeinsam an seinem Bett - das war jetzt das einzige und wichtigste, was wir für ihn tun konnten. Er brauchte einfach unsere Nähe in dieser fremden Umgebung und mit so vielen neuen Gesichtern.

Später, als sich das Ganze etwas eingespielt hatte, wechselten wir uns dann mit der Betreuung ab. Auch von unseren Familien hatten wir starken Rückhalt, so dass zu Hause wenigstens alles einigermaßen normal weiterlief, was angesichts der Tatsache, dass mein Mann selbständig ist und einen Betrieb mit lesen Sie weiter




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