Adipositas – Fettleibigkeit – Fettsucht
Übergewichtigkeit, sofern sie nicht organische Ursachen hat, rührt in erster Linie von falschen Eßgewohnheiten her. Die problematische Form der Ernährung wiederum kann vielfältige Ursachen haben. In der Regel gibt es aber einen Kreislauf aus suchthaftem Bedürfnis nach Essen, Essen, stärkeres suchthaftes Verlangen, wieder Essen usw. Die Adipositas (sehr negativ besetzter Begriff: Fettsucht) ist eine psychische Erkrankung, deren Folge die falschen Ernährungsgewohnheiten und damit eine übersteigerte Gewichtszunahme sind. Es läßt sich eine grobe Aufteilung in Fettleibigkeit und Fettsucht vornehmen. Unter Fettleibigkeit wird das gewohnheitsmäßige zuviel und zu üppig Essen verstanden. Das Übergewicht hält sich meist in Grenzen und ist relativ konstant. Fettleibige Menschen fühlen sich in ihrer Haut eher wohl und akzeptieren auch ihr Aussehen. Sie empfinden sich und ihren Körper als Einheit. Fettleibigkeit kann auch entstehen, wenn Eßgewohnheiten nach Beendigung eines viel Energie verbrauchenden Berufs oder einer entsprechenden sportlichen Tätigkeit beibehalten werden, der Körper aber nicht mehr genügend Energie verbraucht und sich das nun überflüssige Essen in Fettpolstern ansetzt. Die Adipositas oder Fettsucht als psychische Störung entwickelt sich und besteht häufig dann, wenn in belastenden Situationen mit übermäßigem Essen reagiert wird. Auslöser dafür können vielfältige psychische Probleme sein, z.B. der Verlust eines nahestehenden Menschen, Liebeskummer, ein nicht bestandenes Examen, aber auch tieferliegende soziale oder persönliche Störungen, bei denen Konflikte und Probleme durch übermäßiges Essen vermieden, unterdrückt und "in sich hineingestopft" werden. Adipöse Menschen lesen Sie weiter


