Auf den Spuren von "Wein und Gesundheit"

Ob Hildegard von Bingen, Paracelsus oder Goethe- bei einem Streifzug durch die Geschichte finden sich immer wieder bekannte Namen, die schon zu ihren Zeiten die heilsame Wirkung des Weines anpriesen.
Die alten Griechen -Schmerzlinderung durch Wein
„Zum Wohl“: Die
Tradition, sich mit diesen Worten zuzuprosten, kannten schon die alten Griechen. In über 200 Heilkultstätten huldigten diese ihrem Heilgott Asklepios etwa durch Trinkkuren. Zur Linderung von Krankheitssymptomen wurden „Rausch-Weine“ verordnet. Hippokrates nutzte bereits 400 v. Chr. Wein, um Patienten in der Genesungsphase wieder zu kräftigen. Auch als Beruhigungs- und Schlafmittel und zur Bekämpfung von
Kopfschmerzen kam er zum Einsatz.
Kulturen des Altertums - Wein gegen Ischias
Verschiedene Kulturen des Altertums benutzten Wein mit Zusatz von
Pflanzenstoffen oder auch pur als narkotisches Analgetikum bei Ischiasschmerzen und
Herz-Kreislauf Störungen. Aber auch Augenkrankheiten und Völlegefühl wurden mit Wein behandelt. Auch als harntreibendes Mittel wurde der Wein schon eingesetzt.
Römische Legionäre – Wein zur Hygieneverbesserung
Römische Legionäre tranken den
Wein nicht nur nach, sondern auch während ihrer Feldzüge. Als Zugabe zum Wasser verbesserten sie so dessen hygienische Qualität. Auch kam Wein als Desinfektionsmittel bei der Wundbehandlung zum Einsatz. Inzwischen wurde übrigens vielfach bestätigt, dass Wein tatsächlich gewisse bakterientötende Wirkungen hat.
Hildegard von Bingen – Wein gegen Wutausbrüche
Die Äbtissin Hildegard von Bingen galt im 12. Jahrhundert als Prophetin und Mystikerin des Mittelalters. Mittels Heilkraft verschiedener
Kräuter und Gewürze trachtete Sie, die Balance der vier Körpersäfte Blut, Schleim, Gelbe und Schwarze
lesen Sie weiter