Beckenbodengymnastik

 
Beckenbodengymnastik
  • Heute spricht man offen über Harninkontinenz. Es leiden Frauen und Männer darunter.
  • Die Blasenschwäche ist keine Krankheit, sondern eine Funktionseinbusse, bei dem es zu unfreiwilligem Urinabgang kommt. Sie vermindert die Lebensqualität der Betroffenen sehr.
  • Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz (Dranginkontinenz, Stressinkontinenz, Überlaufsinkontinenz...).
  • Ab 60 Jahren melden sich etwa 15% der Männer und über 30% der Frauen beim Arzt wegen einer schwachen Blase.
  • Die Stressinkontinenz ist die bekannteste Form. Niesen, Husten oder Hüpfen genügen, um einen unwillkürlichen Harnabgang auszulösen.
  • Es besteht ein Zusammenhang zwischen Schwangerschaft, Geburt, Übergewicht, Menopause und einer Schwäche der Beckenbodenmuskulatur. Auch sitzende Berufe lassen die Beckenbodenmuskeln erschlaffen.
  • Es ist gut, schon in jungen Jahren mit dem Beckenbodentraining zu beginnen.
  • Mit den nachfolgenden einfachen Übungen kann jeder selbst etwas für eine gut funktionierende Muskulatur tun.

Übungen für den Beckenboden

Die verschiedenen Übungen können im Liegen, Sitzen und im Stehen gemacht werden. Sie sitzen mit geradem Rücken und spüren Ihr Gewicht über der Scheidenöffnung. Kontrahieren Sie die vordere Beckenbodenmuskulatur so, als ob Sie versuchten, den Urin zurückzuhalten oder einen Urinstrahl zu unterbrechen.




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