Der Eingriff einer Brustverkleinung
Eine normale Brust hat ungefähr ein Gewicht von bis zu 500 g. Wenn eine Brust das Doppelte oder mehr wiegt, handelt es sich aus medizinischer Sicht um einen zu grossen Busen. Der grosse Busen ist häufig erblich bedingt und für viele Frauen eine körperliche und seelische Belastung. Er führt häufig zu Rücken- und Nackenschmerzen sowie Muskelverspannungen.Die Brust verändert sich naturgemäss nach einer Schwangerschaft. Daher ist es ratsam, eine Brustverkleinerung erst dann durchzuführen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.
Der Eingriff
Bei einer Verkleinerung wird Drüsengewebe, Fett und Haut im unteren Bereich der Brust entfernt. Zusätzlich werden der Warzenhof verkleinert und nach oben versetzt. Daraus resultiert eine kleinere, leichtere und festere Brust. Es gibt mehrere Operationstechniken. Stets läuft ein Schnitt um die Brustwarzehof herum, um diese nach oben zu versetzen. Sensibilität und Stillfähigkeit bleiben dabei meistens erhalten, ausser bei besonders grossen Eingriffen, bei denen die Brustwarze ganz abgetrennt werden muss. Ein zusätzlicher Schnitt läuft von der Brustwarze senkrecht nach unten, ein horizontaler in der Brustumschlagfalte, wo die Brust auf den Brustkorb trifft.Die Brustverkleinerung dauert ungefähr vier Stunden und erfolgt unter Vollnarkose. Im Normalfall wird der Eingriff stationär durchgeführt, einem Klinikaufenthalt von 1 bis 3 Tagen.


