Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Ernährung

Die Herzschwäche ist üblicherweise eine Folge des hohen
Blutdrucks und der schlechten
Herzdurchblutung. Dass die Ernährung wesentlich diese beiden Ursachen beeinflusst, ist gut bekannt, sogar die Spatzen auf den Dächern schwätzen schon darüber, und so möchten wir nur darauf hinweisen, dass die basisch betonte
Ernährung die beste langfristige Vorbeugung (sog. Primärprophylaxe) dagegen ist. Weniger geläufig ist, dass die Ernährung auch die bereits vorhandene Herzschwäche beeinflusst (sog. Sekundärprophylaxe). Der Hauptgrund für die Spitaleinweisungen wegen Herzschwäche ist die falsche Ernährung, wozu man selbstverständlich auch das Trinken rechnet. Es ist merkwürdig, dass der Körper nur gegen die Bedrohung durch akute Herzversagen, z. B. bei vermehrten Blutverlust grundsätzlich durch drei
Reaktionen wirksam hilft.:
- Das Herz schlägt schneller
- Der Blutdruck steigt
- (auch durch) Ansammlung der Flüssigkeit im Körper.
Mehr über diese
Reaktionen und ihre hormonelle Steuerung hier. Auf diese Weise reagieren wir auch bei der chronischen Herzschwäche. Das Herz wird dadurch langfristig belastet und da es bereits geschwächt ist, zusätzlich geschädigt. Offensichtlich war es in der früheren Geschichte der Menschheit kein Vorteil, wenn die Leute mit chronischer
Herzschwäche länger lebten, länger litten. Man kann es auch als eine Art natürlicher Sterbehilfe betrachten.
Was hat die Ernährung damit zu tun?
Wenn man zu viel Flüssigkeit und Kochsalz einnimmt, wird die krankhafte Ansammlung der Flüssigkeit noch verstärkt, der Blutdruck steigt, das Herz wird zusätzlich belastet, geschwächt und eher erschöpft. Man muss dann noch mehr herzstärkende, wassertreibende und blutdrucksenkende
Medikamente einnehmen. Mit jedem Medikament und ihrer Kombination steigt die Möglichkeit der unerwünschten, manchmal schädlichen
Nebenwirkungen. Wenn man nicht unbedingt muss und wenn man es kann, warum es nicht durch harmlose, sogar allgemein nützliche Massnahme wie richtige Ernährung vermeiden? Selbstverständlich kommt man bei bereits vorhandener Herzschwäche ohne gewisse Medikamente nicht aus.