Ohranlegung, der Eingriff

Normale Ohren haben keine auffälligen Kanten und liegen nicht in der Mitte an. Von hinten betrachtet beträgt der
Abstand zwischen der äusseren Ohrkontur und dem Kopf ungefähr 1.8 cm. Operierte
Ohren sollten nach der Korrektur immer noch leicht abstehen, damit sie "normal" aussehen. Bei der Ohranlegung (Otoplastik) werden abstehende Ohren näher an den Kopf gebracht oder die Ohren verkleinert. Normalerweise wird diese Operation bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren durchgeführt. Dieser Eingriff ist so früh möglich, da das Wachstum der Ohren bereits im Alter von 5 Jahren mehrheitlich abgeschlossen ist.
Der Eingriff
Die Ohranlegung dauert ungefähr eine Stunde und erfolgt bei Erwachsenen ambulant unter Lokalanästhesie. Bei
Kindern erfolgt der Eingriff immer unter Vollnarkose. Damit die Ohren enger an den Kopf kommen, wird der Ohrknorpel neu geformt und fixiert. Der Schnitt wird an die Rückseite des Ohrs oder innerhalb des
Ohrmuschelrands gelegt. Auch bei einem
Kurzhaarschnitt sind die Narben deshalb nicht ersichtlich.
Nachbehandlung und Gesellschaftfähigkeit
Die
Erholungszeit beträgt eine Woche, danach kann der Patient wieder zur Schule bzw. zur Arbeit gehen. Nach 1 Monat können sportliche Aktivitäten aufgenommen werden. In der ersten Woche nach dem Eingriff trägt der Patient ein Kopfverband. Damit die Ohrmuschel nicht beim Schlafen abknickt, muss der Patient in den darauf folgenden zwei Monaten nachts ein weiches Stirnband tragen. Kinder tragen das Stirnband zwei Monate Tag und Nacht.
Haltbatkeit
Das Resultat ist
dauerhaft.