Schlafstörungen: Was hilft?
Die Hauptsache aber ist, wieder ein gesundes Verhältnis zum Schlaf zu erlangen. Dabei können schon einfache Regeln helfen: Das Schlafzimmer ist nur zum Schlafen da!Häufig werden Schlafzimmer aus Platznot auch als Abstellräume, Büros oder Bügelzimmer benutzt. Wer unter Schlafstörungen leidet, der sollte genau das vermeiden. Das Schlafzimmer ist nur zum Schlafen da. Deshalb unbedingt raus aus dem Schlafzimmer mit Fernseher, Bügelbrett, Schreibtisch, Computer, Telefon sowie überflüssigen Möbeln – vor allem wenn sie groß und wuchtig sind. Sie stören nach Feng Shui die Freiheit des Schlafes. Wecker ade! Wer unter Schlafstörungen leidet, der sollte den Wecker so hinstellen, dass er vom Bett aus weder lesbar noch greifbar ist. Denn der ständige Blick auf die Uhr während einer schlaflosen Nacht übt zusätzlichen Druck aus. Erfahrungsgemäß werden viele Menschen von ganz alleine fünf Minuten vor dem Klingeln des Weckers wach – also weg mit dem ständigen Tick-Tack auf dem Nachttisch.
Schluss mit Lesespaß im Bett! Lesen fördert zwar die Müdigkeit, aber wie schon gesagt: Das Bett sollte nur zum Schlafen da sein. Eine Regel, die in Fleisch und Blut übergehen muss: Bett gleich Schlafen. Lesen sollte man deshalb lieber konsequent auf der Couch. Fallen einem dabei die Augen zu, ist es Zeit für den Umzug ins Bett. Gemütlichkeit sollte das Schlafzimmer ausstrahlen, Ruhe und Geborgenheit.
- Bilder, die sie gerne betrachten, Urlaubsfotos, Erinnerungen, die zum Träumen anregen. Solche Bilder, gegenüber vom Bett angebracht, können den Schlaf fördern.
- Das Bett sollte groß genug sein, ebenso wie Kopfkissen und Bettdecke.
- Rollos oder Vorhänge zum Verdunkeln der Fenster sollten nicht nur angebracht, sondern auch genutzt werden.
- Zimmertemperatur: Experten empfehlen eine Schlafzimmertemperatur zwischen 14 und 18 Grad – je nach Bedarf.
Rituale rund ums Schlafen
- Abendspaziergang: Immer eine gute Idee. Frische Luft und leichte Bewegung sind schlaffördernd. Zu große körperliche Anstrengung, zum Beispiel durch Sport kurz vor dem Einschlafen, ist wieder ein Wachhalter.
- Bettgehzeiten: Lieber etwas später ins Bett gehen und das immer zur gleichen Uhrzeit. Und auch wenn es schwer fällt, selbst morgens immer zur gleichen Zeit aufstehen, sogar am Wochenende. Wer nur vier Stunden pro Nacht schlafen kann, sollte sich auch nur für diese vier Stunden ins Bett legen, so vermeidet er langes Rumliegen und Frust. Die Bettzeit nach erfolgreichen vier Stunden langsam steigern. Wenn Sie nachts trotzdem länger wach liegen, dann ist es besser aufzustehen und sich mit etwas Sinnvollem, aber wenig Aufregendem, zu beschäftigen, die Schlaflosigkeit nicht zu ernst zu nehmen und erst wieder ins Bett zu gehen, wenn einem die Augen zu fallen.
- Entspannungsübungen: Experten empfehlen progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.


