Was passiert in den Wechseljahren?

 
Was passiert in den Wechseljahren?


Bei Frauen im Alter von 40 bis 55 Jahren hören die Eierstöcke nach und nach auf, Hormone zu produzieren. Die monatlichen Blutungen werden weniger und bleiben allmählich ganz aus. Diese Phase wird als Wechseljahre, Menopause oder Klimakterium bezeichnet. Die Bedeutung, die eine Frau der Menopause und ihren Begleiterscheinungen beimisst, ist höchst unterschiedlich: Je positiver die Veränderungen erlebt werden, desto geringer sind die typischen Wechsel-Symptome.

Was passiert in den Wechseljahren?

In den Wechseljahren finden Veränderungen des Geschlechtshormonspiegels statt. Jede Frau erlebt diese Umstellung anders: Etwa ein Fünftel aller Frauen spürt die Wechseljahre gar nicht, andere leiden unter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Depressionen, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme oder der Fettumverteilung. Die Haut und Schleimhaut wird dünner und trockener, die Gesichtsbehaarung kann stärker werden, durch das Nachlassen des Hormonschutzes kann es auch zum Knochenabbau kommen (Osteoporose).

Fit durch die Wechseljahre

Eine positive Einstellung den unabänderlichen Umstellungen gegenüber, ist die beste Behandlung. Unterstützend wirken Wasseranwendungen oder Entspannungs- und Atemtherapien. In jedem Fall hilft aber, in Bewegung zu bleiben. Das stärkt die Knochen und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Außerdem sollten Sie auf eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung achten: Essen Sie ausreichend Obst, Gemüse und Milchprodukte. Täglich mindestens 1.500 g Calcium wirkt dem Knochenabbau entgegen.

Natürlicher Hormonausgleich

Mit folgenden Mitteln können Sie Ihre Hormone auf natürliche Weise ins Gleichgewicht bringen.
  • Yamswurzel enthält das dem Progesteron sehr ähnliche Diosgenin. Zahlreiche Präparate mit Yamswurzel-Extrakt sind in Apotheken und Drogerien erhältlich.
  • Mönchspfeffer reguliert das Zusammenspiel zwischen Hirnanhangdrüse (Hypophyse) und Eierstöcken. So kann er das hormonelle Gleichgewicht wiederherstellen und Beschwerden entgegenwirken.
  • Rotklee ist eines der reichsten Nahrungsquellen für pflanzliche Hormone und hilft vor allem bei Hitzewallungen, Schweißausbrüchen oder Schwindelanfällen.





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