Bequemere Einnahme von Migräne-Medikamenten

 
Bequemere Einnahme von Migräne-MedikamentenViele Migräniker klagen über Übelkeit und Erbrechen. Eine kassenfreie Schmelztablette, die sofort auf der Zunge zergeht, erleichtert den Betroffenen die Einnahme auch ohne Wasser bereits bei den ersten Anzeichen einer Migräneattacke. Damit sind die Patienten unabhängig vom Ort, ob im Konzert oder der U-Bahn, die Tablette kann sofort eingenommen werden.

Die deutlich schnellere Wirkung eines Nasensprays ist gegenüber der Tablette in aktuellen Studien nachgewiesen. Die direkte Aufnahme über die Nasen-Rachenschleimhaut bewirkt einen schnellen Anstieg der Plasmakonzentration unmittelbar nach Verabreichung und ist besonders für Patienten von Vorteil, die einen schnellen Wirkungseintritt brauchen, oder die wegen Übelkeit und Erbrechen keine Tabletten schlucken können. Die im Jahr 2004 in Paris vorgestellte weltweit größte Migränikerbefragung ergab, dass Triptane in Nasensprayform bei Patienten große Zufriedenheit erreichten und sehr gut verträglich sind.

Triptane sollen möglichst früh, also gleich bei den ersten Anzeichen einer Migräne, eingenommen werden. So lässt sich eine optimale Wirkung erzielen. Wegen ihrer gefäßverengenden Wirkung sind sie für Patienten mit Durchblutungsstörungen und Bluthochdruck und bei anderen im Beipackzettel angeführten Krankheiten nicht geeignet.

In der Schwangerschaft dürfen Triptane nicht eingesetzt werden. Je nach Intensität der Migräneattacken muss der Arzt entscheiden, welche Präparate für die einzelnen Patienten am besten geeignet sind




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