Körpers gegen Leistungsdruck und Stress handeln.

ED kann jedoch auch zahlreiche organische Ursachen haben. Eine davon ist die Auswirkung von zu viel Alkoholgenuss. Bei Menschen, die regelmäßig zu viel trinken, leiden die Nervenzellen, sie sterben nach und nach ab — mit der Konsequenz, dass Signale nicht mehr richtig weitergeleitet werden können. Das gilt ebenso für Nervenreize, die einer Erektion zugrunde liegen. Durch regelmäßigen Alkoholmissbrauch verändert sich auch der Hormonhaushalt. Der Testosteron-Spiegel sinkt, was zu einer Verweiblichung des Körpers führen kann.

Rund 6 % aller Erektionsprobleme beruhen auf einer derartigen Störung. Wird nicht genug Testosteron gebildet oder freigesetzt, leidet die männliche Fruchtbarkeit (Fertilität) und die Libido lässt nach. Darüber hinaus wird aber auch die Erektionsfähigkeit geschwächt: Testosteron fungiert bei den biochemischen Abläufen während der Erektion als Katalysator. Ist zu wenig Testosteron im Blut vorhanden, kann dieser Prozess nicht reibungslos ablaufen.

Ein weiterer Grund für Potenzprobleme kann Diabetes (Zuckerkrankheit) sein. Bei Männern zählt die ED zu den häufigsten Folgeschäden dieser Erkrankung. Vor allem langfristig erhöhte Blutzuckerwerte gefährden die Potenz. Die Zuckermoleküle lagern sich an den Wänden der Blutgefäße ab und führen dort zu einer Zerstörung der äußeren Zellschichten. Auf Grund der dadurch ausgelösten Entzündung verengen sich die Blutgefäße, es kann nicht mehr genügend Blut in die Schwellkörper fließen und der Penis bleibt schlaff.

Hinzu kommt, dass viele Diabetiker unter Bluthochdruck leiden und so genannte Betablocker einnehmen. Diese Medikamente sind ebenfalls dafür bekannt, in Einzelfällen Erektionsstörungen hervorzurufen.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.bgkk.at)




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