JOD = TOD?

 
JOD = TOD?

Allgemeiner Leistungsabfall


Der Sauerstoffversorgung der Zellen ist nicht nur im Ruhezustand sondern generell gestört. Dies bewirkt einen starken Einbruch in der gesamten physischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit des Organis- mus. Tätigkeiten, die früher mühelos vonstatten gingen (wie Treppenlaufen, Fahrrad fahren) werden zuneh- mend beschwerlicher. Starkes Schwitzen auch bei geringen Belastungen und vorschnelle Ermüdung kommen hinzu.

Jod bewirkt eine Überempfindlichkeit auf Noradrenalin. Hierdurch treten Verkrampfungen der gesamten Muskulatur auf sowie Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit auf. Noradrenalin als Neurotransmitter wirkt indirekt auf die Übertragung von Phosphatgruppen im Zusammenhang mit der Reizleitung in Nerven- fasern und verändert dadurch kurzfristige Wirkungen wie die Änderung der Durchlässigkeit der Nerven- membranen (mit der Folge von Dauerkontraktion von Muskeln) und langfristige Effekte wie Errinnerungs- bildung.

Durch die Dauerkontraktion von Muskeln (vor allem stärker belasteter Muskelpartien) entstehen Muskel- verkürzungen. Ein andauerndes Verlangen danach, die betroffenen Muskeln zu dehnen, massieren oder kneten, um so eine Entspannung herbeizuführen, bleibt erfolglos und führt gerade in Ruhephasen zu ständig unruhigen Beinen.

Der gestörte Fettstoffwechsel bewirkt, dass es bei körperlicher Betätigung immer dann zu einem deut- lichen Leistungsabfall kommt, wenn der Organismus vom Kohlehydratstoffwechsel (der bei Belastungen, z.B. Sport, nur für max. 30 Minuten Energie liefert) auf den Fettstoffwechsel umgeschaltet. Die betroffenen Muskeln beginnen zu schmerzen, übersäuern vorschnell, sind nicht mehr wie gewohnt belastbar.

Herzbeschwerden

Die Erhöhung der Kontraktilität (Fähigkeit des Zusammenziehens) der Herzmuskelfasern führt zur Erhöhung des Schlagvolumens und der Herzfrequenz sowie Herzrythmusstörungen.

Durch eine fehlgeleitete Autoimmunreaktion gegenüber Jod sowie eine allergische Reaktion kann das Herz direkt geschädigt werden. Mögliche Folgen:
  • Mitralklappenprolaps (Veränderung der Herzklappen)
  • Mitralinsuffizienz (Herzklappenfehler mit Schließunfähigkeit der Mitralklappe infolge narbiger Schrumpfung der Herzinnenhaut)
  • Endokarditis (Entzündung der Herzinnenschicht durch Bakterien)





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