Schmerztherapie bei Osteoporose-Schmerzen
Schmerz ist für die meisten Betroffenen das bestimmende Merkmal ihrer Krankheit. Er beginnt als akuter Schmerz nach einem Knochenbruch und begleitet sie als chronischer Schmerz durch das Leben, denn die Brüche können nicht wieder rückgängig gemacht werden. Eine effiziente Schmerztherapie ist für Osteoporose-Patienten deshalb unverzichtbar.Eine Vielzahl von Beschwerden und Leiden der Betroffenen ist dank der wissenschaftlichen Arbeiten von Dr. Gudrun Leidig und Prof. Dr. Helmut Minne bekannt. So leidet die Mehrzahl der Patienten unter sehr starken, zeitweise unerträglichen Schmerzen. Der Schmerz wird als brennend, schneidend, bohrend oder ziehend beschrieben. Oft wird er schon durch geringe körperliche Belastungen ausgelöst. Bewegungen im Schlaf wecken die Menschen und rauben ihnen die erholsame Nachtruhe. Durch die statischen Veränderungen an der Wirbelsäule im Laufe der Krankheit, können die Betroffenen aber auch bereits in Ruhe an Schmerzen leiden. Interessant war, dass die Patienten in den Befragungen von Leidig angaben, trotz erheblicher Schmerzen nur sehr zögernd schmerzstillende Medikamente einzunehmen. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass dieses Verhalten falsch ist. Anzustreben ist vielmehr eine rechtzeitige, ausreichende und kontinuierliche Schmerzbehandlung.
Die chronischen Beschwerden der Betroffenen führen auch zu erheblichen Behinderungen im alltäglichen Leben. Übliche Hausarbeiten wie Staubsaugen oder Abwaschen verursachen Schmerzen. Selbst Ankleiden ist für viele Patienten ohne fremde Hilfe nicht möglich. Einkäufe können kaum allein erledigt werden, weil das Tragen der Taschen Rückenschmerzen auslöst. Es sind gerade diese kleinen Dinge des täglichen Lebens, die Patienten entmutigen und von ihnen lesen Sie weiter


