Ursachen für eine Osteoporose-Erkrankung

 
Ursachen für eine Osteoporose-ErkrankungDie Ursachen der Krankheit sind bislang nicht restlos geklärt. Doch weiß man, dass in den meisten Fällen verschiedene, oft miteinander verknüpfte Risikofaktoren ausschlaggebend sind. Die im folgenden aufgeführten Faktoren geben einen Hinweis auf eine deutliche Gefährdung:
  • Langandauernder Mangel an Geschlechtshormon (Östrogen, Testosteron).
  • Verwandte ersten Grades leiden oder litten an Osteoporose.
  • Kortisonbehandlung für mehr als 6 Monate mit hoher Dosierung.
  • Erkrankung an einer chronischen Darmentzündung, z. B. Morbus Crohn.
  • Größenabnahme um mehr als 5 cm gegenüber der Körperlänge in der Jugend.
Außerdem erhöhen eine kalziumarme Ernährung, Vitamin-D-Mangel, Bewegungsmangel sowie hoher Alkohol- und Nikotinkonsum das Risiko an Osteoporose zu erkranken.

Der Akute Osteoporose-Schmerz

Da die Krankheit sich langsam, beinahe schleichend entwickelt - es können Jahre vergehen, bevor sich Veränderungen am Skelett durch Schmerzen bemerkbar machen - bleibt Osteoporose meist lange unerkannt. Zuerst löst oft ein Wirbelkörpereinbruch heftige Schmerzen im Rücken aus, die plötzlich "einschießen". Durch den Bruch verändert sich die äußere Form der Wirbelkörper, dabei wird die Knochenhaut, die den Knochen umschließt, überdehnt oder verletzt. Die Knochenhaut enthält, anders als das Knocheninnere, Nervengewebe, was eine Schmerzempfindung möglich macht. Außerdem kommt es dabei zu Verletzungen der Weichteile, die den Knochen umgeben, wodurch ebenfalls Beschwerden verursacht werden. Diese akuten Schmerzen sind in den ersten Tagen sehr heftig und nicht nur auf die betroffene Region beschränkt. Sie können zum Beispiel in den Brustkorb ausstrahlen und sogar die Symptome eines Herzinfarktes vortäuschen. Die Beschwerden lassen nach Tagen oder Wochen nach. Da Osteoporose eine fortschreitend verlaufende Krankheit ist, können selbstverständlich durch neue Knochenbrüche oder Frakturen von bereits früher einmal gebrochenen Wirbeln immer wieder akute Schmerzattacken auftreten.

Der akute Schmerz hat eine wichtige Warn- und Schutzfunktion, die anzeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist, und sollte ernst genommen werden. Durch diese natürliche Reaktion versucht der Körper Schädigungen zu vermeiden. Er ist zeitlich begrenzt und kann in der Regel erfolgreich behandelt werden, indem man die jeweilige Ursache beseitigt oder heilt. Doch die ersten Knochenbrüche im Bereich der Wirbelsäule werden oft nicht ernst genommen. Die Patienten berichten, dass es ihnen bei Belastung “ins Kreuz gefahren ist”. Ganz ähnlich wie bei einem Hexenschuss – und als solcher wird der Schmerz häufig abgetan. Die Schmerzen müssen jedoch als Warnsignal ernst genommen werden. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an.

Der chronische Osteoporose-Schmerz

Unbehandelt schreitet der Knochenschwund weiter voran. Es bleibt nicht beim ersten Bruch. Untersuchungen zeigen, dass bei Patienten, die bereits einen Knochenbruch hatten, das Risiko einen weiteren zu erleiden um das Achtfache erhöht ist. Die Häufung von Wirbelkörperbrüchen führt lesen Sie weiter




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