kann, wenn ein Tumor wieder auftritt.

Schwerer Nierenschaden

Durch verschiedene Krankheiten kann die Niere auf die Dauer schwer geschädigt werden. So können zum Beispiel wiederkehrende Nierenbeckenentzündungen, länger bestehende Abflussbehinderungen oder auch eine angeborene Schädigung die Niere schädigen. Eine in ihrer Funktion eingeschränkte Niere ist gefährlich, denn sie kann schwere Infektionen mit Blutvergiftung oder auch zu hohen Blutdruck hervorrufen.

Therapie

Die betroffene Niere wird operativ entfernt. Die verbleibende gesunde Niere übernimmt in der Regel die Funktion der entfernten Niere.

Nieren- und Harnleitersteine

Harnsteine können in der Niere, der Blase, im Harnleiter oder in der Harnröhre vorkommen. Sie entstehen, wenn Substanzen, die mit dem Urin ausgeschieden werden, auskristallisieren. Am häufigsten bestehen die Steine aus Kalziumoxalat. Daneben gibt es auch Kalziumphosphat-, Cystin-, oder Harnsäuresteine.

Symptome

Bemerkbar machen sich Harnsteine meist erst, wenn sie sich aus dem Nierenbecken lösen und im Harnleiter stecken bleiben. Das kann zu Nierenkoliken, Blut im Urin oder Erbrechen führen. Bleiben die Steine im Nierenbecken, können sie dort eine chronische Nierenbeckenentzündung auslösen.

Ursachen

Die Ursachen von Harnsteinen sind vielseitig: Stoffwechselstörungen, falsche Ernährung (zuviel Eiweiss, Kalzium, Fett), hoher Flüssigkeitsverlust / zu wenig Trinken, Infektionen, Engstellen im harnableitenden System, zu wenig Bewegung, psychische Belastungen können zur Bildung von Steinen führen.

Behandlung

Viele in den Harnleiter eingetretene Steine gehen von allein ab. Wenn nicht, gibt es je nach Lage und Grösse des Steines verschiedene Therapien: Bei bestimmten Steinarten oder bei kleineren Steinen können steinauflösende oder durchspülende Medikamente eingesetzt werden. Grössere Steine werden heute meist durch Stosswellenzertrümmerung (ESWL=Extrakorporelle Stosswellenlithotripsie) zerkleinert und anschliessend auf natürlichem Weg ausgespült. In bestimmten Fällen kann es nötig sein, den Stein endoskopisch (Operationsinstrument wird durch einen kleinen Flankenschnitt in die Niere eingeführt) oder durch eine Harnleiter- oder Nierenbeckenpiegelung zu zerkleinern und zu entfernen. Eine offene Steinoperation ist heute nur noch sehr selten nötig.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.urologie.usz.ch)




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