Was hilft bei Schlafstörungen?

 
Was hilft bei Schlafstörungen?Bei 42 Prozent der Deutschen spielt sich Nacht für Nacht das gleiche Drama ab: Schlafloses Herumwälzen im Bett, stundenlang an die Decke starren, Schäfchen zählen, der ständige Blick auf den Wecker, 1.000 Gedanken schießen durch den Kopf – aber an erholsamen Schlaf ist nicht zu denken.Grundsätzlich gilt: Wer länger als vier Wochen unter Ein- und Durchschlafstörungen leidet, der sollte unbedingt zum Arzt gehen. Denn nur wenn die Ursachen klar sind, können die Schlafstörungen wirkungsvoll behandelt werden.

Doch wann handelt es sich um eine solche Störung? Schließlich ist es ganz normal, dass die Nachtruhe mehrere Male unterbrochen wird. Im Durchschnitt sogar ganze 28 Mal. Allerdings erinnert man sich nur daran, wenn man länger als drei Minuten wach liegt. Deshalb: Wenn möglich, dann sollte man sich einfach umdrehen und weiterschlafen. Doch genau das gelingt nicht, wenn man unter Schlafstörungen leidet.

Von Ein- und Durchschlafstörungen sprechen Fachleuten, wenn man
  • länger als 45 Minuten zum Einschlafen braucht
  • mehrmals nachts für längere Zeit wach liegt
  • das Problem über vier Wochen andauert
  • die Leistungsfähigkeit am Tage eingeschränkt ist
  • Trifft all das zu, sollte man etwas gegen die Schlaflosigkeit unternehmen.

Ursachensuche und Therapie bei Schlafstörungen

Schlafstörungen können zu massiven gesundheitlichen Problemen führen. Deshalb sollten Betroffene frühzeitig zum Arzt gehen. Er wird zunächst ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten führen, um die möglichen Ursachen einzugrenzen. Die anschließende körperliche Untersuchung hilft, organische Erkrankungen auszuschließen. Ein wichtiger Therapieansatz bei ernsthaften Schlafstörungen: innere Ordnung schaffen. Und das bereits vor dem Zubettgehen. Wie so oft hängt der Erfolg jedoch auch von unserer inneren Einstellung ab. Entscheidend ist: Den Schlafstörungen nicht verbissen und mit übersteigerten Willensanstrengungen zu begegnen.

Um die Stressfaktoren nicht mit ins Bett zu nehmen, empfehlen Schlafexperten das Führen einer so genannten Sorgenliste. Hier lesen Sie weiter




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