Bei massiven Schlafstörungen kann schließlich ein so genanntes Schlaftagebuch helfen, die richtige Therapie zu finden. Denn oft genug schätzt man Schlafphasen und Wachperioden rückblickend falsch ein. Das Schlaftagebuch hilft dabei, das eigene Schlafverhalten genauer kennen und einschätzen zu lernen. Dazu werden alle längeren nächtlichen Aufwachzeiten, ebenso wie die genauen Schlafenszeiten und die Erlebnisse des Tages protokolliert. Zusätzlich zur Sorgenliste und dem Schlaftagebuch gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen, mit denen sich der Schlaf in geregelte Bahnen lenken lässt. So soll die so genannte Schlafkompression oder Schlafrestriktion dabei helfen, den Körper an einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Das Prinzip: Egal wie die Nachtruhe war, immer nach sieben Stunden Schlaf aufzustehen. Selbstverständlich gilt diese Maßnahme auch an Wochenenden.
Alle Maßnahmen sollten unbedingt unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Zudem werden organische oder psychische Grunderkrankungen generell zuerst und gesondert behandelt. Sollten die hier vorgestellten Maßnahmen zu keinem Erfolg führen, kann eine Überweisung ins Schlaflabor weiterhelfen. Hier wird noch einmal genau das Schlafverhalten analysiert.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.hr-online.de)


