Über Erkältung

 
Über ErkältungEine Erkältung erwischt jeden von uns durchschnittlich 2 – 3 Mal pro Jahr. Schuld daran sind häufig Viren, die besonders dann ein leichtes Spiel haben, wenn unser Immunsystem nicht richtig fit ist.

Viren können bereits durch einfaches Händeschütteln auf andere Menschen übertragen werden. Sie dringen in das Gewebe der oberen Atemwege ein und vermehren sich dort rasend schnell, ohne dass wir es zunächst bemerken. Nach etwa 1 bis 2 Tagen versucht unser Körper, die Viren mit einer Entzündung im infizierten Gewebe zu vernichten. Dabei gebildete Entzündungssubstanzen rufen dann - sozusagen als Warnsignal des Körpers - die typischen Beschwerden hervor: ein Virusbefall der Rachenschleimhaut führt zu Halsschmerzen, ein Befall der Nasenschleimhaut zu Schnupfen und eine Infektion der Bronchien zu Husten. Häufig breiten sich die Viren von Rachen oder Nase in die Bronchien aus, so dass wir uns mit sämtlichen Erkältungsbeschwerden plagen.

Je nach Virustyp unterscheidet man einen grippalen Infekt von der richtigen Grippe. Die eher harmlosen Rhinoviren sind für einen grippalen Infekt mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen verantwortlich. Hier gilt es, die auftretenden Beschwerden gezielt zu behandeln, um die Lebensqualität wieder herzustellen. Gefährlicher ist die Infektion mit dem Influenza-Virus, der alle 2 bis 3 Jahre eine Grippewelle mit sehr viel stärker ausgeprägten Symptomen auslöst. Bei immungeschwächten oder älteren Personen kann eine Grippe sogar zum Tode führen, daher ist hier eine jährliche Impfung gegen das aktuelle Influenza-Virus sehr zu empfehlen. Auch bei der Grippe ist es wichtig, die jeweiligen Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen und Schnupfen zu behandeln. Das beugt Komplikationen wie z.B. einer bakteriellen Sekundärinfektion vor und verhindert die Entstehung von chronischen Leiden.

Was ist Husten?

Husten ist ein Schutzreflex für die Atemwege von Mensch und Tier, eine Reaktion, die auf eine Vielzahl von Reizen aus der Umwelt hin einheitlich abläuft. Der äußere Reiz ist jedoch nicht unbedingt erforderlich: wir können den Reflex auch absichtlich auslösen. Husten ist als extreme Abwehrreaktion eine große Belastung für die gesamte Lunge. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 900 km/h wird Atemluft explosionsartig durch die Atemwege bewegt und dabei bedrohliche Fremdkörper herausgeschleudert. Diese Luftgeschwindigkeiten erreicht die Lunge durch Druckdifferenzen, denen das gesunde Organ jederzeit gewachsen ist.

Als Krankheitszeichen sind in erster Linie zwei Arten von Husten zu unterscheiden: trockener Reizhusten, der unproduktiv, also für die Reinigung der Atemwege bedeutungslos ist und produktiver Husten, der beim Reinigungsprozess helfen muss, da der normale Reinigungsmechanismus durch die Zilien überfordert ist. Nach seinem zeitlichen Verlauf ist zwischen akutem und chronischem Husten zu unterscheiden: Akuter Husten ist meist das Symptom einer Erkältungskrankheit, er beginnt dann für 2-3 Tage trocken, wird danach produktiv und endet in der Abheilungsphase wieder trocken. Er sollte spätestens nach 3 Wochen verschwunden sein. Anhaltender (chronischer) Husten weist oft auf eine ernstere Erkrankung der Atemwege hin. Der Patient muss nach etwa 14 Tagen einen Arzt konsultieren. Nach 8 Wochen beginnt der behandelnde Arzt in der Regel mit einer ausführlichen Diagnostik .

Schnupfen

Wer kennt das nicht? Klimaanlagen oder Heizungsluft trocknen den Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut aus. Jetzt ist die Nase ganz besonders anfällig für Viren und Pollen, die einen Schnupfen auslösen können. Bei einem Erkältungsschnupfen dringen Viren in die lesen Sie weiter




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