Brustkrebs und jetzt?

Vorkommen und Häufigkeit
Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung der Frau. Pro Jahr gibt es 46.000 Neuerkrankungen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 63,5 Jahren, allerdings ist jede fünfte betroffene Frau jünger als 50 Jahre alt. 1999 starben bundesweit fast 18.000 Frauen an Brustkrebs.Auch wenn Krebs geheilt werden kann, ist es eine chronische Krankheit. Denn die Behandlung zieht sich oft über viele Jahre hin. Ein Grund, weshalb das Behandlungsprogramm AOK-Curaplan für chronisch kranke Menschen auch für Frauen mit Brustkrebs geschaffen wurde.
In den wenigsten Fällen lässt sich eine eindeutige Ursache für die Entstehung von Brustkrebs identifizieren. Als solche Risikofaktoren werden vermutet: genetische Faktoren, Umweltschadstoffe, Strahlenbelastung, früher Beginn der Menstruation oder späte Wechseljahre sowie unausgewogene Ernährung.
In den Krebszellen ist die normale Hemmung des Wachstums und der Zellteilung aufgehoben, so dass sie gesundes Gewebe verdrängen, Gewebegrenzen durchbrechen und in andere Gewebe oder Organe hineinwachsen können. Krebsleiden werden prinzipiell in Erkrankungen der Organe und der blutbildenden Zellen unterschieden. Beim Brustkrebs gehen Tumoren der Brust vom Drüsenanteil des weiblichen Organs aus, zumeist von den Milchgängen.
Während der Brustkrebs früher als eine nur auf die Brust beschränkte Krankheit galt, die durch möglichst radikale Operation behandelt wurde, geht man heute davon aus, dass schon sehr früh eine Streuung der Krebszellen (Metastasen) im Körper stattfindet. Es handelt sich also um eine den ganzen Körper betreffende Erkrankung, welche sich zuerst in der Brust nachweisen lässt. Daher misst man heute der Früherkennung eine lesen Sie weiter


