Diagnose von Rückenschmerzen

 
Diagnose von RückenschmerzenEine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Schmerzbehandlung ist, die Ursache herauszufinden. Beschreiben Sie Ihrem Arzt deshalb die Schmerzen so genau wie möglich. Für den Arzt sind vor allem folgende Fragen besonders wichtig:
  • Wann haben die Schmerzen begonnen?
  • Wo treten die Schmerzen auf?
  • Welcher Art sind die Schmerzen?
  • Wie stark sind die Schmerzen?
  • Was verstärkt und was lindert die Schmerzen?
  • Wie häufig treten die Schmerzen auf?
  • Wann treten die Schmerzen gehäuft auf?
  • Strahlen die Schmerzen auf andere Körperregionen aus?
  • Sind die Schmerzen von Empfindungsstörungen, z. B. Lähmungserscheinungen, begleitet?
Es ist allerdings nicht möglich, die Intensität der Schmerzen objektiv zu beurteilen, denn das Schmerzempfinden kann von Mensch zu Mensch stark schwanken und zum Beispiel durch die Psyche beeinflusst werden. Wer sich ängstlich oder stark belastet fühlt, wird sich weniger gut entspannen können. Dies führt wiederum zu einer Erhöhung der Schmerzempfindlichkeit. Eine gute Stimmungslage oder Ablenkung verringern dagegen den Schmerz. Außerdem gibt es schmerzempfindlichere und weniger schmerzempfindliche Menschen. Schmerz wird von den Betroffenen individuell ganz unterschiedlich bewertet. Antworten auf Fragen zum beruflichen, sozialen und seelischen Befinden sind deshalb für den Arzt ganz wichtig.

Eine Möglichkeit die subjektiv empfundene, aktuelle Schmerzstärke einzuordnen, bietet die so genannte visuelle Analogskala (VAS). Der Arzt lässt den Patienten dazu auf einer Linie von links (kein Schmerz) bis rechts (stärkster Schmerz) mit einem Schieber einschätzen, wie stark der momentane Schmerz ist. Auf der Rückseite kann die vom lesen Sie weiter




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