Gesundheitsmuffel Mann?
Ein erschreckendes Ergebnis über das männliche Vorsorgeverhalten brachte auch eine von der österreichischen Krebshilfe veröffentlichte Studie zutage: obwohl drei Viertel der männlichen Bevölkerung meinen, dass Krebs heilbar ist, wenn er im Frühstadium erkannt wird, nehmen nur 4 % Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch!So verhält es sich beispielsweise beim Prostatakrebs. Diese Krebsart kommt bei Männern genau so häufig vor wie Brustkrebs bei Frauen. Doch selten hört man Männer darüber sprechen, dass man in diesem Zusammenhang auf erste Anzeichen seines Körpers achten sollte bzw. wie wichtig es wäre, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Ähnliche Erfahrungen hat man bei Hautkrebs gemacht. Die statistischen Daten zeigen eine gleich hohe Verteilung dieser Erkrankung bei Männern und Frauen. Die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben, ist bei Männern aber vier Mal so hoch! Das ist eindeutig darauf zurückzuführen, dass Männer mit gesundheitlichen Problemen viel später oder gar nicht zum Arzt gehen.
Oh, wie peinlich!
Das Problem liegt teilweise darin, dass viele Männer nie gelernt haben, über ihre Wehwechen und Befürchtungen zu sprechen. Schon als kleine Buben mussten sie tapfer und hart zu sich selbst sein. Daher ist es Männern oft peinlich, sich mit der Partnerin, mit Freunden oder gar mit Ärzten offen über ihre Gesundheitsprobleme, die sie selbst meist als Schwäche auslegen, zu reden.
Oft vereinbaren Frauen einfach Arzttermine für ihre Männer oder erwachsenen Söhne, weil diese von selbst nie zum Arzt oder in eine Ambulanz gehen würden. lesen Sie weiter


