Häufige Frauenbeschwerden

Harninkontinenz
In Österreich leben rund 850.000 Frauen mit einer
Harninkontinenz. Aber nur knapp ein Drittel dieser Frauen suchen deswegen den Arzt auf. Der unfreiwillige Harnabgang kann aus unterschiedlichen Gründen in jedem Alter auftreten, die Anzahl der Neuerkrankungen steigt jedoch bei älteren Menschen. Ältere Frauen sind doppelt so oft betroffen wie ältere Männer.
Rechtzeitig vorbeugen
Um einer
Inkontinenz vorzubeugen, halten Sie am besten Ihre Beckenbodenmuskulatur mit einfachen Übungen in Form:
- Versuchen Sie, beim Wasserlassen den Urinstrahl mehrmals zu unterbrechen, dadurch werden sehr viele Muskeln des Beckenbodens trainiert.
- Kneifen Sie die Beckenbodenmuskeln immer fester zusammen, während Sie langsam bis zehn zählen. Entspannen Sie die Muskeln genauso lange. Wiederholen Sie diese Übung mindestens zehn Mal am Tag
Harnwegsinfektionen
Fast jede Frau macht im Laufe ihres Lebens (meist schmerzhafte) Erfahrungen mit
Harnwegsinfektionen. Diese werden in der Regel durch Bakterien, vor allem durch Darmbakterien, hervorgerufen. Man unterscheidet eine untere (Harnröhrenbzw. Blasenentzündung) von einer oberen Harnwegsinfektion (Nierenbeckenentzündung). Harnblasenentzündungen machen sich durch schmerzhafte Blasenentleerung, häufigen Drang zum Wasserlassen mit einer geringen Harnmenge sowie Schmerzen über dem Schambein bemerkbar. Schmerzen in der
Nierengegend und Fieber können auf eine Nierenbeckenentzündung hinweisen.
Vorbeugung und Behandlung
- Viel trinken (auch im akuten Fall!), das spült die ableitenden Harnwege gut durch.
- Wasserlassen unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr spült die Harnröhre aus und entfernt übertragene Bakterien.
- Beim Wasserlassen die Blase immer ganz entleeren.
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