Jod hält Händchen mit Schilddrüsen und Hormonen

 
Jod hält Händchen mit Schilddrüsen und Hormonen

Schilddrüse

Die Schilddrüse ist eine fleischige rosabraune Drüse, die zu beiden Seiten des Kehlkopfes liegt und ca.
30 g wiegt. Das Schilddrüsengewebe ist reich mit Blut versorgt. Die S. besteht aus winzigen runden Drü- sensäckchen (Follikeln), die ein geleeartiges Material enthalten. Diese Follikel bilden die Schilddrüsenhor-mone Trijodthyronin, welches 3 Jodatome enthält (T3) und Tetrajodthyronin kurz als Thyroxin bezeichnet, welches 4 Jodatome enthält (T4), welche dann an Eiweiß angelagert und als ein Gel gespeichert werden. Die wirksame Hormonform ist das T3. T4 dient als Reserve, aus der mit Hilfe von Enzymen das T3 hergestellt wird. Für die Synthese des Schilddrüsenhormons Thyroxin benötigt die Schilddrüse Jodatome. Nur eine gewisse Menge an T3 wird von der Schilddrüse direkt erzeugt, der Rest wird durch Entfernung eines Jodmeloküls vom meist inaktiven T4 gebildet. Dieser Dejodination genannte Prozeß kann auch in einigen anderen Organen stattfinden, u.a. im Hypothalamus, einem Teil des Gehirns. Falls Sie Jodallergiker sind, können Sie auf das frei werdende Jod allergisch reagieren.

Kropf

Wenn der Körper zu wenig Jod aufnimmt oder verwertet, versucht die Schilddrüse mehr Jod einzufangen, indem sie ihre Oberfläche vergrößert. So entsteht das nicht gefährliche, aber unangenehme Jodmangel- struma: der Kropf. Vor allem die Entstehung dieser Krankheit läßt sich vermeiden, indem man der Schilddüse künstlich das Jod zuführt, das Sie ggf. in der Nahrung vermißt.

Hormone

Wie das Adrenalin wird das Thyroxin aus Thyrosin gebildet. Jod gelangt aus dem Magen-Darm-Trakt mit dem Blut in die Schilddrüse und wird dort lesen Sie weiter




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