Panikattacken, und jetzt?

 
Panikattacken, und jetzt?Panikzustände (Fachbegriff: Panikstörung, Panikattacken, Paniksyndrom usw.) sind plötzliche, schwere Angstanfälle ohne äußerlichen Anlass oder körperliche Ursache - und deshalb auch nicht vorhersehbar. Im Alltag versteht man unter Panik ein Massenphänomen mit realen Ursachen (z. B. Terroranschlag, Brand usw.),das sich rasch in einer Gruppe von Menschen ausbreitet und häufig mit "panischer" Flucht endet. Die medizinische Definition bezieht sich dagegen auf einen plötzlich auftretenden, geballten Angstzustand ohne solche dramatischen Verhaltensweisen.

Den meisten Panikkranken sieht man gar nichts an, sie leiden "innerlich". Den einzelnen, plötzlich einsetzenden, fast überfallartigen Angstanfall nennt man eine Panikattacke, wiederholte Angstanfälle eine Panikstörung.

Panikattacken können unerwartet oder an bestimmte Situationen gebunden auftreten:
Menschenansammlungen wie Warteschlangen, im Supermarkt, im Kino, im Theater, im Lift, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf großen Plätzen, in engen Räumen usw.

Das Beschwerdebild ist zermürbend.
  • Ausgeprägte Angstanfälle, ohne erkennbaren Grund oder an bestimmte Situationen gebunden.
  • Gefühl der Unsicherheit und Ohnmacht, einer existentiellen, ja tödlichen Bedrohung hilflos ausgeliefert zu sein
  • Benommenheit, ggf. Bewusstseinsveränderungen (alles ist so unwirklich, fremd, sonderbar).
  • Atemnot, Beklemmungs- und Erstickungsgefühle.
  • Herzklopfen, Herzrasen, Schmerzen in der Brust.
  • Inneres Zittern und Beben.
  • Schwitzen, Hitzewallungen, Kälteschauer.
  • Taubheits- oder Kribbelgefühle, Muskelverspannungen und Muskelschwäche.
  • Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden.
  • Furcht, etwas Unkontrollierbares zu lesen Sie weiter




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