Reinkarnation: Welches Weltbild macht am meisten Sinn?
Da es zu diesem Thema offensichtlich keine objektive Wahrheit gibt (obschon die "Gesellschaft für Klinische Hypnose Schweiz" glaubt, sie zu kennen ;-) sind wir auf subjektives Empfinden angewiesen. Hier findet man in der Bevölkerung insgesamt vier Grundmeinungen vor:- Vor der Geburt und nach dem Tod hat der Mensch kein Bewusstsein. Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Fertig, aus.Mein Kommentar: Schön und gut. Nur muss man wissen, dass dies ein Freipass für sämtliche Dreckspatzen dieser Welt bedeutet. Und weiter würde das heißen, dass wir uns nicht darum kümmern müssen, wie es den anderen Menschen geht. Denn das Leben wäre ein einziger Kampf gegen den Zufall, was an sich schon sinnlos wäre, denn Zufall ist das Gegenteil des universellen Gesetzes von Aktion und Reaktion.
- Jeder kriegt genau eine Chance, es "richtig" zu machen. Und um das Ganze spannender zu gestalten, wird er erstens zwischen Gott und Teufel hin- und hergerissen, und zweitens sagt keiner genau, wie viele Punkte es braucht, um einmal bei Gott zu landen. Gott hat allerdings ein paar Protégés (unter anderem den Papst) zu Mittelsmännern ernannt, die sich gegenseitig ebenfalls widersprechen.
- Die Seele hat schon vor der Geburt existiert. Nach dem Tod ist aber Schluss.
- Der Mensch ist ein mehrdimensionales Wesen, das offensichtlich beschließen kann, mehrmals in eine materielle Form zu inkarnieren, um auf diesem Planeten, wo alles möglich ist, schneller zu lernen und weiterzukommen. Wozu? Wofür? Möglicherweise um eine Dimension höher zu steigen. Was für eine Dimension das ist? Wenn wir das wüssten, wären wir schon dort. Das Sanskrit-Wort "Karma" bedeutet "Handlung" und heißt nichts anderes, als dass jeder Mensch die Folgen seiner Handlungen selber erleben muss.


