«Epidemiologische Analysen kommen zu dem Schluss, dass durch entsprechende Nahrungsauswahl das Colon- und Magenkrebsrisiko um 90%, das Brustkrebsrisiko um 50% und eine Reihe anderer Krebsrisiken (Lunge, Mund, Hals, Rachen, Speiseröhre, Blase, Gebährmutterhals) um mindestens 20% gesenkt werden könnte. [...] Wie aus zahlreichen epidemiologischen Studien hervorgeht, zeigen Vegetarier ein deutlich geringeres Krebsmorbiditäts- und Krebsmortalitätsrisiko als der Bevölkerungsdurchschnitt, insbesondere bei Darm- und Brustkrebs. Gleichzeitig ergab sich aus einer Longitudinalstudie, dass auch die 5-Jahres-Überlebensrate bei bereits brustkrebserkrankten Vegetarierinnen höher liegt als bei nicht-vegetarisch lebenden Patientinnen. [...] Ein dauerhaft hoher Fettverzehr gilt als Hauptrisikofaktor für Darmkrebs. [...] Wird auf eine Ballaststoffreiche Ernährung geachtet, reduziert sich das Risiko an Darmkrebs zu erkranken statistisch um etwa 40%. [...]
Es ist gerechtfertigt die Vegetarier als eine Gruppe mit niedrigem Krebsrisiko zu bezeichnen. Eine primär pflanzliche Ernährung ist gleichbedeutend mit einer hohen Zufuhr an verschiedenen präventiven Nahrungsfaktoren wie Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und pflanzlichen Sterinen.»
Claus Leitzmann, Andreas Hahn: Vegetarische Ernährung, Ulmer-Verlag, 1996.
«In etwa 15 bis 20 Jahren werde Krebs zur häufigsten Todesursache, vermuten die Wissenschaftler»
Ärzte Zeitung, 27.10.97: Erstmals Trendwende in der Krebssterblichkeit
«Rauchen bleibt mit einem Anteil von rund 20% wichtigste Krankheitsursache. Doch neue epidemiologische Daten lassen erkennen, dass Ernährungsfehler mindestens im gleichen Umfang an der Krebsentstehung beteiligt sind.»
Ärzte Zeitung, 27.10.97: Erstmals Trendwende in der Krebssterblichkeit
«Eine energie- und fettreiche Kost mit viel Fleisch und wenig Gemüse wird im Zusammenhang mit etwa einem Drittel aller Krebserkrankungen gesehen. Eine Korrelation zwischen Ernährungsgewohnheiten und Karzinominzidenz wurde bisher für achtzehn Tumorarten nachgewiesen.»
Ärzte Zeitung, 26.11.1999: Studien belegen Einfluß der Kost auf Tumorgenese
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.vegetarismus.ch)


