Langzeitträgern (5 Jahre und mehr). Außerdem spielen die nicht unerheblichen Materialkosten (ca.5.600 €) in der heutigen Zeit eine zunehmende Rolle, da viele Krankenversicherer sich mittlerweile weigern, die Materialkosten gesondert zu übernehmen, da die Operation seit 2004 im Rahmen der vom Gesetzgeber eingeführten sog. DRG’s (Diagnose Related Groups) abgerechnet wird, was für die Krankenhäuser bei weitem nicht mehr kostendeckend ist. So werden auf Grund der aufgezeigten widrigen Umstände derzeit in ganz Deutschland mit über 82 Mio. Einwohnern nur noch 400-500 hydraulische Penisimplantate pro Jahr eingesetzt, in den USA sind es bei ca. 280 Mio. Einwohnern um die 16.000.

So bleibt in diesen Zeiten mit starker Budgetierung der Mittel den meisten Paaren, welche ein Penisimplantat zur Wiederherstellung Ihres Sexuallebens benötigen und dies auch wünschen, nur noch übrig, dies selbst zu finanzieren, wobei die Gesamtkosten sich auf ca. € 14.000 incl. Material, Krankenhausaufenthalt, Arztkosten) belaufen.. Die eigenen Erfahrungen mit über 500 unterschiedlichen Penisimplantaten in den letzten 15 Jahren haben gezeigt, dass die hydraulischen Implantate (700 CX) der Fa. AMS, USA bzw. Mentor (alpha 1) der Firma Mentor, USA, die zuverlässigsten sind mit Zufriedenheitsraten von über 85% bei Mann und Frau. Die eigenen umfangreichen 20jährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Penisprothetik haben gezeigt, dass viele Paare vor diesem “letzten Schritt” in den Behandlungsmöglichkeiten der Impotenz eher zurückschrecken bzw. sich nicht damit anfreunden können, auch wenn alle konservativen und anderweitigen operativen Methoden nicht in der Lage waren, ihre Erektionsprobleme zu beseitigen und einen normalen, für beide Beteiligten auch befriedigenden Geschlechtsverkehr zu ermöglichen. So lassen viele Paare ein um das andere Jahr ins Land ziehen und hoffen, dass sich vielleicht doch noch eine konservative Möglichkeit in Zukunft auftun würde.

Dieses jahrelange Zögern führt bei vielen Paaren zu zunehmender Frustration und endet schließlich manchmal auch in einem Scheitern der Beziehung, weil eben doch die überwiegende Mehrzahl der Partnerinnen auf Dauer nicht auf einen vaginalen Geschlechtsverkehr gänzlich verzichten will. Stellvertretend für diese geschilderte Situation steht das wörtlich abgedruckte und anonymisierte Schreiben eines Patienten, der sich jahrzehntelang mit seinen Potenzproblemen herumquälte bis er sich dann schließlich doch für ein Penisimplantat entschied:
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:http://www.porst-hamburg.de)




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