Wie die Haarzellen-Leukämie behandelt wird
Einige Patienten mit Haarzellen-Leukämie haben nur wenige Symptome und benötigen eventuell keine sofortige Therapie. Es gibt für alle Patienten mit Haarzellen-Leukämie, die Symptome verursacht, eine Therapie. Drei Behandlungsverfahren werden angewendet:- Operation
- Chemotherapie (Medikamente werden zur Abtötung der Krebszellen eingesetzt)
- Biologische Therapie (Nutzen des körpereigenen Immunsystems, um den Krebs zu bekämpfen)
In klinischen Studien wird die Knochenmarktransplantation erprobt.
Wenn die Milz vergrößert ist, kann es erforderlich sein, sie in einer Operation, die Splenektomie genannt wird, zu entfernen.
Bei der Chemotherapie werden zur Abtötung der Krebszellen Medikamente eingesetzt. Die Medikamente für die Chemotherapie können als Tablette eingenommen werden, oder sie werden dem Körper über eine Nadel in eine Vene, einen Muskel oder unter die Haut zugeführt. Chemotherapie wird auch "systemische Therapie" genannt, da sich die Medikamente über die Blutbahn im ganzen Körpers verteilen und so den Krebs an jeder Stelle des Körpers bekämpfen können.
Bei der biologischen Therapie wird versucht, den Körper zu veranlassen, den Krebs selbst zu bekämpfen. Sie nutzt Material, das der eigene Körper herstellt oder das in einem Labor hergestellt wurde, um die natürliche eigene Körperabwehr anzuregen, zu lenken oder wiederaufzubauen. Biologische Therapie wird manchmal auch als Veränderung des biologischen Antwortverhaltens (englisch BRM) oder Immuntherapie bezeichnet. Häufig wird zur Behandlung der Haarzellen-Leukämie Interferon, eine Substanz die der Körper produziert, um Fremdstoffe zu bekämpfen, genutzt.
Die Knochenmarktransplantation wird benutzt, um erkranktes Knochenmark durch gesundes zu ersetzen. lesen Sie weiter


