eine große Bedeutung bei. Ziel ist, die Gefahr einer Streuung der Krebszellen in den ganzen Körper durch eine begleitende Therapie zu verringern.

Die Behandlung

Bei Tumoren bis vier Zentimeter Größe ist meist eine brusterhaltende Therapie (BET) möglich, bei der der Tumor mit einem ausreichenden Grenzgebiet zum gesunden Gewebe entfernt wird. Leider wird die BET in Deutschland noch viel zu selten umgesetzt, obwohl sie bei entsprechendem Befund bei vielen Frauen möglich wäre. Dafür, dass diese Therapie als Standardtherapie bevorzugt eingesetzt wird, setzt sich AOK-Curaplan Brustkrebs vorrangig ein.
Notwendig ist bis heute die Entfernung der Lymphknoten in der Achselhöhle, da ein Befall der Lymphknoten Auskunft über den weiteren Verlauf der Erkrankung geben kann. Um die Rate an neuen Geschwülsten am ursprünglichen Entstehungsort (Lokalrezidiv) gering zu halten, muss die Brust bei einer brusterhaltenden Therapie nachbestrahlt werden.
Bei etwa jeder dritten Frau lässt sich die vollständige Entfernung des Tumors allerdings nur durch eine Radikaloperation (Mastektomie) erreichen. Eine Nachbestrahlung ist dann nur bei ungünstigen Umständen notwendig, zum Beispiel wenn der Tumor größer als fünf cm ist oder mehr als vier Lymphknoten befallen sind. Über die Möglichkeiten des nachträglichen Brustwiederaufbaus wird die Patientin im Rahmen von AOK-Curaplan Brustkrebs eingehend informiert. Nahezu jede Frau profitiert nach der Diagnose Brustkrebs von der so genannten adjuvanten Chemotherapie und/oder der Hormontherapie. Unter einer adjuvanten Therapie sind weitere unterstützende Behandlungsschritte zu verstehen. Ziel ist es, noch vorhandene Krebszellen abzutöten, die durch die vorausgegangene Behandlung möglicherweise nicht erreicht werden konnten.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.aok.de)




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