Brustkrebs: der Krankheitsverlauf

Der Krankheitsverlauf
Folgende Punkte sind für den langfristigen Krankheitsverlauf der Betroffenen bestimmend:
- Die frühzeitige Diagnose zu einem Zeitpunkt, an dem der Tumor noch nicht gestreut hat.
- Die vollständige Entfernung des bösartigen Tumors mit einem Saum von gesundem Gewebe, um die Neuentstehung an gleicher Stelle zu verhindern. Denn von einem solchen Lokalrezidiv könnte eine weitere Ausbreitung von Tumorzellen erfolgen.
- Die Behandlung von kleinsten Tochtergeschwülsten (Mikrometastasen) durch eine begleitende Strahlen- , Chemo- und/oder Hormontherapie.
- Tumorgröße
- Bestimmung des Grades der Bösartigkeit (Grading)
- Hormonrezeptorstatus (zeigt das Ansprechen auf eine antihormonale Therapie an)
- HER-2-neu-Status (zeigt das Ansprechen auf eine Behandlung mit Antikörpern an)
Hat der Tumor Metastasen gebildet, die nicht vollständig entfernt werden können, gewinnt die so genannte palliative Therapie zur Verbesserung der Lebensqualität eine besondere Bedeutung. Deren Ziel ist es, die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten und tumorbedingte Beschwerden und Schmerzen zu lindern bzw. bei beschwerdefreien Patientinnen das Auftreten von Symptomen zu verhindern. Außerdem sind psychosoziale Betreuung und Begleitung notwendig. Die onkologischen Rehabilitationsberaterinnen und -berater der AOK helfen den betroffenen Frauen dabei, der Krankheit und ihren Folgen entgegenzutreten und haben immer ein offenes Ohr für Aussprachen, Fragen und Probleme bei der Bewältigung der Brustkrebserkrankung.


