Der verdächtige Bereich muss herausgenommen werden, wobei ein Sicherheitsabstand zum gesunden Gewebe zu beachten ist. Waren die bösartigen Zellen nur auf die Brust beschränkt, handelt es sich um eine Erkrankung des Organs. Finden sich Absiedlungen in den Lymphknoten, dann ist der Brustkrebs eine Allgemeinerkrankung, die den ganzen Körper betrifft. Die Therapie der Brust ist nach Entfernung der Geschwulst und anschließender Bestrahlung des Drüsenkörpers abgeschlossen. Die betroffene Frau kann davon ausgehen, dass sie die Krankheit mit großer Sicherheit überstehen wird. Kritischer wird es, sobald der Knoten bereits gestreut hat. Dann kommt zusätzlich zur Bestrahlung noch die Chemotherapie oder bei älteren Frauen wahlweise eine Hormonbehandlung hinzu. Nur wenn die ganze Brust abgenommen werden musste, kann auf die Bestrahlung verzichtet werden.
Nach diesem Therapieplan wird heute überall in der Welt Brustkrebs behandelt und es wurde erreicht, dass jede Frau, deren Brustkrebs früh genug entdeckt wird, gute Heilungschancen hat. Es gilt die Regel: Nicht die Erkrankung ist schlimm und gefährlich, sondern davor die Augen zu verschließen, als gäbe es sie nicht oder könnte mich nicht treffen.
Die Medizin verfügt heute über Behandlungsstrategien, mit denen man gegen Krebs vorgehen kann. Aber bis heute weiß man nicht, wie diese unberechenbare Krankheit entsteht. Es bleibt bei allen bewährten Behandlungen ein Restrisiko, dass sich der Krebs doch als mächtiger erweist. Für jede Frau ist es daher von besonderer Wichtigkeit, regelmäßig zweimal jährlich eine Frauenärztin oder Frauenarzt aufzusuchen und sich zeigen zu lassen, wie Sie Ihre Brust abtasten und damit selber aktiv zur Krebsvorsorge beitragen kann. Bei allem medizinischen Fortschritt ist auch heute noch entscheidend: Ohne Glauben an Heilung, den Willen zu leben und den Mut zu kämpfen gelingt keine Genesung. Und damit können wir schon beginnen, bevor die Diagnose gestellt wird.
(übernommen mit schriftlicher Genehmigung von:www.optipage.de)


