Die Entscheidung zu einer Stammzelltransplantation

 
Da die Stammzelltransplantation trotz großer Fortschritte in den vergangenen Jahren noch immer mit einer Reihe von Risiken und Spätfolgen verbunden ist, wird die Entscheidung dazu von den behandelnden Ärzten und dem Transplantationsteam nur dann getroffen:
  • Wenn die Wahrscheinlichkeit, an der Erkrankung zu versterben, größer als das Risiko einer Transplantation ist (z.B. bei bestimmten Leukämien oder Leukämie-Rückfällen)
  •  wenn die Erkrankung zwar nicht unmittelbar tödlich ist, aber zu einem immer schwereren Leiden mit lebensbedrohlichen Folgen führt (z.B. einer schweren aplastischen Anämie, die nicht auf Immuntherapie anspricht).
Eine Stammzelltransplantation bedeutet für die Kinder und ihre Familien einen schweren Weg, doch das Ziel dieses Weges ist die Heilung von einer lebensbedrohlichen Erkrankung und der Beginn eines neuen Lebens ohne Krankheit. Verständlicherweise werden vor, während und in den Monaten nach der Transplantation bei den Kindern und ihren Eltern immer wieder viele Sorgen und Fragen auftauchen, die sie jedoch jederzeit mit den Mitarbeitern des Transplantationsteams (Ärzten, Schwestern, Psychologen und Physiotherapeuten) besprechen können.




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