Elektrosmog: Die Gehirnfunktion

 
Elektrosmog: Die Gehirnfunktion

Einführung


Bei der Untersuchung der Funktion des Gehirns kann man mit am Kopf angebrachten Elektroden das von nahe unter den Kopfoberfläche liegenden Nervenzellen ausgehende, sich rhythmisch ändernde Wechselfeld messen (Elektroenzephalogramm, EEG). Je nach dessen Frequenz und Stärke unterscheidet man vier Wellenformen:
  • Alphawellen mit einer Frequenz zwischen 7,5 und 12,5 Hz. Sie treten im inaktiven Wachzustand, bei Ruhe und Entspannung auf.
  • Betawellen im Frequenzbereich zwischen 12,5 und 30 Hz. Diese treten bei wachsender Erregung des Gehirns auf, wobei die Frequenz zu- und die Amplitude abnimmt.
  • Deltawellen mit 0,5 - 3,5 Hz und Thetawellen mit 3,5 - 7,5 Hz. Diese treten beim Übergang vom Wach- in den Schlafzustand auf, währenddessen die Frequenz ab- und die Amplitude zunimmt.
  • Die Messung der Hirnstromaktivität zeigt nur akute neuronale Reaktionen, wobei deren Variabiliät stark personenabhängig ist und auch beim Einzelnen von vielen äußeren Faktoren (z. B. Lidschlag) abhängt. Aussagen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen (wie des Zentralnervensystems) können daher daraus nicht abgeleitet werden.

Evozierte Potentiale

Evozierte Potenziale sind in dem "normalen" (spontanen) EEG mit geringer Amplitude versteckt und können nur mit Analyseverfahren herausgefiltert werden. Sie entstehen als Reaktion auf einen Reiz (z.B. akustisch oder optisch) bzw. über die Reizverarbeitung (interner Stimulus).

Bewertung

Die beobachteten Effekte traten bei Intensitäten auf, bei denen die Temperaturerhöhung im Gehirn nicht mehr als 0.2 °C beträgt. Eine solche Erhöhung sollte physiologisch kompensiert werden lesen Sie weiter




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