Morbus Parkinson frühzeitig erkennen und helfen

 
Morbus Parkinson frühzeitig erkennen und helfenDerzeit leiden in Deutschland rund 250.000 Menschen an der Parkinsonschen Erkrankung. Die Dunkelziffer der noch nicht erkannten Parkinson-Patientinnen und -Patienten wird von Fachleuten auf etwa 100.000 geschätzt.

Morbus Parkinson ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die bis heute nicht heilbar ist. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht bekannt, doch wird nicht selten ein äußerer Anlass, wie zum Beispiel ein Schicksalsschlag, für erstmalig auftretende Symptome verantwortlich gemacht. Allerdings sind diese nicht die alleinige Ursache für die Erkrankung an Parkinson. Morbus Parkinson beginnt nur ausnahmsweise plötzlich, in den meisten Fällen entwickelt sich die Krankheit schleichend, anfangs für Patientinnen und Patienten kaum merklich.

Woran erkennt man die Parkinsonsche Erkrankung?

Bei der Parkinsonschen Erkrankung handelt es sich um eine beschleunigte, kontinuierliche Rückbildung wichtiger Nervenzellen in einem Teil des Gehirns, die für die Herstellung des Botenstoffes Dopamin, eines so genannten Neurotransmitters, verantwortlich sind. Botenstoffe ermöglichen den Austausch wichtiger Informationen zwischen den Nervenzellen, um die biologischen Abläufe im menschlichen Körper aufrechtzuerhalten. Erste Krankheitssymptome treten auf, wenn etwa 70 Prozent der Nervenzellen zerstört sind. Betroffen ist vor allem das motorische System. Durch die stark verminderte körpereigene Herstellung des Botenstoffes Dopamin treten Störungen im Koordinationszentrum, dem so genannten Thalamus, ein. Die Folge sind Bewegungsstörungen wie Akinese, Rigor oder Tremor.

Was versteht man unter Akinese, Rigor und Tremor?

Unter Akinese versteht man eine verminderte Beweglichkeit bis hin zum Bewegungsverlust. Parkinson-Kranke haben Schwierigkeiten, eine beabsichtigte Bewegung in Gang zu bringen, diese gleichmäßig fortzuführen und sie rechtzeitig zu beenden. Darüber hinaus leiden Parkinson-Patientinnen und -Patienten häufig auch unter dem so genannten Rigor. Dies sind Verspannungen und Steifheit des Muskelapparates, die zu ruckhaften Bewegungen oder auch plötzlichen Bewegungsblockaden der Extremitäten und des Kopfes führen. Der Tremor ist ein Zittern, das bei Morbus Parkinson typischerweise im Ruhezustand auftritt und bei einer Tätigkeit verschwindet.

Charakteristische Vorboten von Morbus Parkinson sind neben der Verlangsamung der Körperbewegungen lesen Sie weiter




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