Stoffwechsel im Griff – Demenzrisiko sinkt

 
Stoffwechsel im Griff – Demenzrisiko sinktDas Wort Demenz bezeichnet den Verlust der Hirnleistung auf mehreren Ebenen: Nicht nur das Gedächtnis leidet, sondern beispielsweise auch die Sprache oder die Wahrnehmung. Zwar denken die meisten bei Altersdemenz an die Alzheimer-Krankheit, doch es gibt noch weit mehr Vorgänge, die das Denken beeinträchtigen.

»Wenn alle Menschen 100 Jahre alt würden, wären in diesem Alter alle dement. Nur einige wenige bleiben davon verschont.« Das sagte Professor Dr. Hans Förstl vom Klinikum rechts der Isar, München, auf einer Fortbildungsveranstaltung für Apotheker und benannte damit gleich den Hauptrisikofaktor für die Demenz: hohes Lebensalter. Von einer Demenz sprechen Ärzte jedoch erst, wenn die Beeinträchtigungen des Denkens und Handelns länger andauern und nicht durch einen vorübergehenden Verwirrtheitszustand erklärt werden können. Um eine angemessene Behandlung zu gewährleisten, muss der Auslöser der Demenz eingegrenzt werden.

Förstl unterschied drei hauptsächliche Szenarien für das Versagen der geistigen Kräfte:
  • Es werden Nervenzellen im Gehirn zerstört, wie von der Alzheimer-Krankheit bekannt.
  • Es bilden sich Eiweißablagerungen in den Nervenzellen wie bei der Parkinson-Krankheit.
  • Es kommt zu Durchblutungsstörungen und Hirninfarkten, der so genannten vaskulären Demenz.
Weitere Ursachen können Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder Nierenerkrankungen sein. Weiterhin schädigen Alkoholismus oder chronischer Schlafmittelgebrauch das Gehirn, und möglicherweise auch Infektionen oder Entzündungen.

Meist lassen sich diese abbauenden Prozesse jedoch nicht so einfach trennen. »Charakteristisch für alte lesen Sie weiter




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