Auslöser und Vorboten von Migräneattacke
Oft kündigt sich eine Migräneattacke an. Achten Sie auf Müdigkeit, Sprachstörungen und unwillkürliches Gähnen. Wenn Sie zum Beispiel plötzlich gähnen müssen, ohne wirklich müde zu sein, kann das auf einen nahenden Anfall hindeuten. Falls Sie selbst Vorboten Ihrer Migräneattacken beobachtet haben, versuchen Sie durch gezielte Maßnahmen das Ausbrechen der Attacke zu verhindern: Meiden Sie in dieser Situation so weit als möglich eine Umgebung mit lauten Geräuschen oder flackerndem Licht, schonen Sie sich, machen Sie Entspannungsübungen und tragen Sie im Sommer eine Sonnenbrille!Hormone
Hormone, und hier besonders die weiblichen Geschlechtshormone sind nachgewiesene Migräneauslöser.Vor der Pubertät tritt Migräne bei Mädchen und Buben etwa gleich häufig auf, danach ändert sich die Situation, Frauen leiden wesentlich häufiger an Migräne als Männer. Mehr als die Hälfte der Migränikerinnen beschreibt die Monatsblutung als einen Migräneauslöser und berichtet von einer Häufung der Anfälle vor oder während der Periode. Bei einem Großteil der Frauen nimmt die Anfallshäufigkeit in der Schwangerschaft ab, nach der Entbindung erreicht sie allerdings wieder ihre alte Intensität. Migräneattacken in Zusammenhang mit der Menstruation können heftiger verlaufen und länger andauern als nicht menstruationsgebundene Attacken.


