Impotenz: Biologische Intelligenz
Um das Gesagte auf die Spitze zu treiben: ein Mann in hoffnungslos untergeordneter Position, eventuell sogar unter Verschuldung, ist nicht impotent, wenn er keine Lust auf Sex hat, sondern biologisch intelligent.Ein anderer Mann, der in der gleichen Situation Kinder zeugt, ist entweder betrunken, sexualsüchtig, pervers oder von allen guten Geistern verlassen.
Der Begriff der Impotenz, lassen Sie mich das als Resumèe ziehen, ist generell im Zusammenhang gängiger diagnostischer Kriterien der heutigen unbiologischen Medizin unbrauchbar.
Meine Gegenthese lautet: Kaum irgendein Mann ist in diesem Sinn wirklich impotent. Allerdings ist ein steigender Anteil, man spricht von 40% der über 40-Jährigen, in Situationen, in denen die Zeugung von Kindern eine mittlere Katastrophe, zumindest aber nicht angemessen wäre. Instinktrichtig reagieren diese Männer mit Zeugungsunlust. Das wird heutezutage als Impotenz etikettiert. V.a. wenn sog. 'ursächliche Störungen' gleichzeitig vorliegen wie z.B. Diabetes mellitus oder Hypertonie.
Fällt es nicht auf, daß nicht nur eine steigende Zahl von Männern als impotent gilt, sondern auch die Scheidungszahlen so hoch wie nie sind? Es so viele Single-Haushalte gibt wie nie zuvor? Es so viele Arbeitslose gibt wie kaum jemals zuvor? Es so viel berufliche Unzufriedenheit gibt wie nie zuvor? Gehen Sie die Ehen aus Ihrem Bekanntenkreis durch: wieviele sind "gute Ehen"?


