Ästhetische Chirurgie

 
Ästhetische ChirurgieDass Schönheit eine zentrale Rolle im Leben jedes einzelnen Menschen spielt, wissen wir aber warum ist das so und was ist eigentlich Schönheit? Es gibt viele Schönheitsvorbilder, so z.B. Nofretete, Helena von Troya oder die Venus von Botticelli. Aus jüngerer Zeit würden wir vielleicht Audrey Hepburn, Marilyn Monroe, und Michelle Pfeiffer nennen. In der Literatur wurde schon oft versucht, Schönheit zu definieren. Die Erfahrung zeigt, dass dies eine schwierige Aufgabe ist.

Mathematische Modelle

Die alten Griechen behaupteten, dass Schönheit mit Hilfe der Mathematik definiert werden kann. Seither wurden viele Versuche unternommen, die Schönheit durch Zahlen zu umschreiben. Nur ein mathematisches Modell hat sich als umsetzbar erwiesen: Es ist der goldene Schnitt (Golden Ratio), das Zahlenverhältnis 1.618:1 (Phi). Der Goldene Schnitt hilft unter anderem auch die harmonischen Proportionen des Gesichtes zu verstehen, und auf dessen Basis wurde eine mathematische Maske namens Marquardt entwickelt.

Die Marquardt-Maske

Die Marquardt-Maske hat sich in der Plastischen Chirurgie als hilfreich erwiesen. Der Chirurg muss in der Lage sein, Schönheit möglichst genau zu definieren, und die Marquardt-Maske dient diesbezüglich als Vorlage bei der Planung und Umsetzung eines Eingriffs. Dabei geht es um die Proportionen aller Teile des Gesichtes. Wenn wir von dieser Vorlage abweichen, wird das Gesicht unattraktiv oder es resultieren sogar funktionelle Störungen. Neben der Vorlage von Marquardt variieren die Vorstellungen von Schönheit je nach Alter, Geschlecht und ethnischer Herkunft. Für jede einzelne Gruppe gibt es ein spezifisches Schönheitsideal, und es ist von grosser Wichtigkeit, dass der plastische Chirurg dieses bei der Planung und Umsetzung eines Eingriffs berücksichtigt.

Kostenüberblick

Ein Preisvergleich ist für den Patienten schwierig, da die Leistungen vielfach nicht gleich strukturiert ausgewiesen werden. Die Behandlungskosten sind in hohem Masse von den persönlichen Wünschen und von medizinischen Faktoren abhängig, wie z.B. Implantatmaterial, Operationsmethode, Dauer und Umfang des Eingriffs, Klinik, Infrastruktur, vor allem aber vom Chirurgen. Aus diesem Grund können die Kosten erst nach einem Beratungsgespräch mit dem Facharzt geschätzt werden.

In der Regel zahlen die Krankenversicherungen keine rein ästhetische Eingriffe. Hingegen übernehmen sie die Kosten vollständig oder teilweise, wenn die betroffene Körperpartie stark von der Norm abweicht oder der Eingriff medizinisch notwendig ist. Dies ist etwa bei einem Brustaufbau nach einer Tumorentfernung oder bei einer Brustverkleinerung wegen Rückenbeschwerden der Fall. Die Krankenversicherungen entscheiden von Fall zu Fall über eingereichte Anträge. Sicherheit und Qualität haben nach wie vor ihren Preis. Vor sogenannten Billig-Operationen wird deshalb ausdrücklich gewarnt. Das Endresultat von ästhetischen Operationen bleibt länger erhalten als die Erinnerung an die bezahlten Kosten.




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