Wie Ärzte Erektionsstörungen untersuchen

 
Wie Ärzte Erektionsstörungen untersuchenMänner mit Erektionsstörungen schieben den Besuch beim Arzt aus Furcht vor unangenehmen Untersuchungen gerne immer weiter auf. Doch eigentlich besteht dazu kein Anlass: Meist reichen für die Diagnose der erektilen Dysfunktion einfache und schmerzlose Methoden aus. Womit jeder Patient allerdings rechnen muss, sind eine Reihe von intimen Fragen zu seiner Sexualität und Partnerschaft. Doch die sind beim Arzt gehütet wie in einem Beichtstuhl. Jeder Mediziner unterliegt der absoluten Schweigepflicht.

Urologen oder Hausärzte stellen einem Patienten mit Erektionsstörungen zu Beginn einige wichtige Fragen, um die Beschwerden richtig einordnen zu können. Die Antworten geben dem Mediziner unter anderem Aufschluss darüber, ob eine Erektionsstörung körperlich oder eher psychisch bedingt ist. Fragen wird der Arzt etwa:
  • Ist Ihre Partnerschaft intakt?
  • Kommt es bei Ihnen zu einer nächtlichen Erektion?
  • Tauchen die Probleme auch beim Masturbieren auf?
  • Sind Sie oft depressiver Stimmung?
  • Wie steht es um die Libido?
  • Seit wann leiden Sie unter Erektionsstörungen?
  • Wann tauchten die Beschwerden das erste Mal auf?
  • Begannen die Erektionsstörungen plötzlich oder allmählich?
  • Gibt es bestimmte Situationen, in denen die Störungen besonders häufig auftreten?

Ehrliche Antworten erleichtern dem Arzt die Therapie

Einige Patienten empfinden das Gespräch über ihre Erektionsprobleme unangenehm. Doch sie sollten sich überlegen: Je ehrlicher die Antworten, desto leichter fällt dem Arzt die Diagnose und damit auch die Therapie. Der Gedanke an die erwähnte ärztliche Schweigepflicht kann lesen Sie weiter




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